Benefiz-Spiel: Fußballer kicken für Menschen in Not

Trier/Hermeskeil · 4000 Euro haben die Fußballer bei einem Benefiz-Fußballturnier in Hermeskeil eingespielt. Das Geld geht an die Stiftung Menschen in Not. Bischhof Stephan Ackermann lobte das Engagement und signierte den Hallenfußball für das nächste Turnier.

Trier/Hermeskeil. Eine Spende über 4000 Euro für die Stiftung Menschen in Not haben Bischof Stephan Ackermann und der Leiter des Stiftungszentrums des Bistums Trier, Winfried Görgen, von den Veranstaltern des Benefiz-Fußballturniers Hermeskeil entgegengenommen. Das Turnier hat zum sechsten Mal stattgefunden; insgesamt kamen in den vergangenen Jahren über 20 000 Euro für die Caritas-Stiftung im Bistum Trier zusammen.
Freude über die Begegnung


Bischof Ackermann begrüßte neben dem Initiator des Turniers Hermann Meter und den Mitorganisatoren Hermann Breuer und Volker König auch den Schirmherrn des Turniers, Landrat Günter Schartz, und den Hermeskeiler Verbandsbürgermeister Michael Hülpes sowie Dompropst Werner Rössel als Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung. Er freue sich über diese Begegnung, sagte der Bischof, denn das Engagement der Turnierverantwortlichen sei "etwas, das man ins Licht heben soll". Oft sei die Rede von der "Ellenbogengesellschaft", doch hier zeige sich: "Es gibt eine hohe Bereitschaft, sich zu engagieren, gerade wenn Menschen Hilfen brauchen".
Bürgermeister Hülpes betonte, die Idee des Hallenturniers sei eng mit Hermann Meter verbunden. Er nannte auch die Bürgermeister von zehn umliegenden Gemeinden, die das Startgeld als Grundstock für das Turnier zahlten, sowie die Sponsoren Sparkasse Trier und die Linus Wittich KG Föhren. Besonders sei den beteiligten Fußballspielern zu danken. "Das Thema Menschen in Not ist bei den Akteuren präsent, es ist in den Köpfen", sagte der Bürgermeister.
Auch Landrat Schartz hob das Engagement von Hermann Meter hervor. "Hermann Meter ist ein Überzeugungstäter. Man kann nicht Nein sagen, wenn er anfragt, denn man spürt die Begeisterung", erklärte Schartz. Das Turnier sei "gelebtes Ehrenamt, gelebtes soziales Miteinander". Dass der Bischof die Delegation empfange, sei eine Ehre jedoch nicht nur für Meter, sondern "auch für den Sport und das soziale Engagement in der Region". Auch Meter dankte für die Möglichkeit, Bischof Ackermann persönlich über das Turnier informieren zu können. Er versicherte, jeder Pfennig, der beim Turnier eingenommen werde, komme der Stiftung Menschen in Not zugute.
Winfried Görgen sagte, die Fußballer trügen dazu bei, Gutes zu tun. Die Stiftung helfe in der Regel durch Einzelfall-Unterstützung, "in Fällen, hinter denen große Sorgen stehen". Es sei eine "wunderbare Erfahrung, wenn Menschen sagen: Das ist mir nicht egal." Görgen betonte, er sei dankbar, weil er wisse, dass dieses Engagement nicht selbstverständlich sei, und zollte den Verantwortlichen "Respekt und Hochachtung". Am Ende der Begegnung übereichte Bischof Ackermann für den Anstoß des nächsten Turniers einen speziellen Hallenfußball, den er selbst und die Delegation signiert hatten, an Hermann Meter. red
Mehr Informationen zur Caritas-Stiftung Menschen in Not gibt es unter www.stiftungszentrum-trier.de oder beim Stiftungszentrum des Bistums Trier, Telefon: 0651/14519570, E-Mail: stiftungszentrum@bistum-trier.de

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