Berendsborner feiern ihren Brunnen

Konz-Berendsborn · Vor 25 Jahren ist in der Konzer Siedlung Berendsborn der Brunnen eingeweiht worden. Jetzt haben die Bewohner des Stadtteils das Jubiläum gefeiert.

Der Konzer Heimatforscher und Ehrenbürger Rudolf Molter erklärt die Geschichte des Brunnens und des Stadtteils Konz-Berendsborn. Foto: privat

Der Bürgerverein Berendsborn Aktiv hatte dafür ein buntes Programm zusammengestellt. Musik gab es von der Stadtgarde Augusta Treverorum. Außerdem hörten die Gäste Geschichten rund um den Brunnen und den Stadtteil vom Konzer Heimatforscher und Ehrenbürger Rudolf Molter.
Bereits im 16. Jahrhundert war der Brunnen erstmals in einer Urkunde des Klosters Himmerod erwähnt worden. Gemeinsam mit dem weißen Wacken, einem Monolithen der heute in unmittelbarer Nähe des Brunnens steht, bildete er die Gerichtsgrenze zwischen den Ämtern Pfalzel und Saarburg. Eine Innschrift am heutigen Brunnen weist auf diese Bedeutung hin. Am 6. November 1949 legte der damalige Konzer Bürgermeister Lehmann den Grundstein zum ersten Haus in der Straße Am Berendsborn. Es war die erste Erschließungsstraße eines neuen Stadtteils, der auch heute noch bei den Konzern als Siedlung Berendsborn bekannt ist. red