Bergbau-Experten im Schieferstollen

FELL. (red) Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Besucherbergwerks "Grube Wohlfahrt" in der Eifel (historischer Bleierzbergbau) fand in Hellenthal das sechste Internationale Bergbau-Symposium statt.

Mehr als 120 Bergbau-Experten, Bergbauhistoriker, Geologen, Mineralogen und Speleologen (Höhlenforscher) aus allen Teilen Deutschland, aus Frankreich, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, der Schweiz und aus Österreich trafen sich in der Nordeifel zu Vorträgen, Diskussionen, Exkursionen und Grubenbefahrungen. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Ausflügen zu aktiven Bergwerken und den Besucherbergwerken der Region sorgte für ein abwechslungsreiches Tagungsprogramm. Auf Einladung des Fördervereins Besucherbergwerk Fell e.V. besuchte eine Arbeitsgruppe des Internationalen Bergbau-Workshops das Besucherbergwerk Fell. Betriebsleiter Theophil Schweicher führte die Bergbau-Fachleute durch die beiden miteinander verbundenen historischen Schieferbergwerke. Im Anschluss an die Führung diskutierte die Arbeitsgruppe Fragen der Grubensicherheit, des Fledermausschutzes und des sich immer mehr entwickelnden Untertage-Tourismus in Besucher-Bergwerken, Bunkern und Höhlen. Rund 20 000 Bergbau-Liebhaber besuchen jährlich zwischen April und Oktober das von der Gemeinde Fell betriebene Bergbaumuseum, das aus dem Besucherbergwerk, einem kleinen Dokumentationszentrum, einer Förderwagenausstellung und dem Lehrpfad Schieferbergbau, dem "Grubenwanderweg", besteht.

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