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Besucher, Besucher und noch mehr Besucher

Besucher, Besucher und noch mehr Besucher

Aussteller, Ausstellungsmacher und Zuschauer sind zufrieden. Die Wittlicher Wirtschaftswoche hat die Erwartungen aller Beteiligten übertroffen. Wohl auch, weil diesmal das Wetter mitgespielt hat. Am heutigen Montag endet die Schau.

Wittlich. Es hat sich schon kurz nach der offiziellen Eröffnung der Wittlicher Wirtschaftswoche angedeutet: Auch am sonst ruhigen Freitagvormittag herrscht schon Betrieb in den Ausstellungszelten und im Freigelände. Dieser Trend hat sich fortgesetzt. "Sehen Sie selbst", sagt Ausstellungsmacher Leo Kappes am Sonntagnachmittag. "Es war am Samstag schon mehr Betrieb als vor drei Jahren." Und auch am Haupttag strömt noch ein Quäntchen mehr Besucher als sonst auf das Ausstellungsgelände im Wittlicher Industriegebiet.
Kappes und sein Team, das von zahlreichen Helfern unterstützt wird, haben auch im dicksten Trubel alles im Griff. Das Parkchaos früherer Ausstellungen bleibt aus. Das liegt auch daran, dass laut Kappes "die Shuttle-Busse stärker genutzt werden". Und daran, dass einige Wiesen rund ums Ausstellungsgelände als Parkplatz genutzt werden können.
Und wie sieht es in den Zelten und auf dem Freigelände aus? Nahezu durchweg zufriedene Mienen. "Da muss man dabei gewesen sein", sagt beispielsweise Besucher Christian Skudlarek aus Wittlich. Er hat sich bisher alle acht Wirtschaftswochen angesehen. "Das ist ein Muss für Wittlicher", sagt er.
Für die Rudolf Lütticken GmbH ist die Teilnahme an der Ausstellung ebenfalls ein Muss. Der Betrieb aus der Heizungs- und Sanitärbranche gehört zu den Firmen, die bei jeder Ausstellung mit einem Stand vertreten waren. Geschäftsführerin Heike Lütticken-Cullmann ist mit der 2012-Schau bisher "sehr zufrieden". Das Interesse der Kunden sei groß. Der hohe Ölpreis lasse viele Hausbesitzer über eine Heizungsmodernisierung nachdenken.
Wie vielen anderen Ausstellern geht es Lütticken-Cullmann in erster Linie nicht darum, Verträge abzuschließen. "Es kommen jedoch auch einige Besucher mit ziemlich konkreten Vorstellungen", sagt sie. Für die Zeit nach der Ausstellung ab Dienstag bedeutet dies noch einen Batzen Arbeit. Denn dann muss nachgearbeitet werden.
Was für die Aussteller in den Zelten gilt, das gilt auch für die acht Autohäuser, die Fahrzeuge von 13 Herstellern auf dem Freigelände präsentieren. Helmut Simon (Autohaus Raiffeisen) berichtet von einem gestiegenen Interesse. Das liegt wohl auch daran, dass die Autoschau noch besser als bisher von den Besuchern wahrgenommen wird. Wohl auch deshalb, weil direkt am Ausstellungsgelände der Händler Tankgutscheine verlost werden.
Die Ausstellung ist am Montag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ab 13 Uhr findet im Bungert-Gastronomiezelt ein Tag der Gesundheit mit vielen Aktionen und Vorträgen statt.