Bisher kein Befund für toten Schwan in Konz

Bisher kein Befund für toten Schwan in Konz

Nachdem die Feuerwehr am Samstag in Konz einen toten Schwan geborgen hat, untersuchen Mitarbeiter des Landesuntersuchungsamts den Kadaver wegen des Verdachts auf Vogelgrippe.

Laut der Kreisverwaltung wurde das Tier am Wochenende beim Veterinäramt des Kreises Trier-Saarburg registriert und dann nach Koblenz zum Landesuntersuchungsamt transportiert. Dort gebe es ein spezielles Labor mit der für die Untersuchung benötigten Ausstattung und Sicherheitsvorkehrungen, erklärt Thomas Müller, Pressesprecher der Trier-Saarburger Kreisverwaltung. Ein Ergebnis liege in dem Konzer Fall noch nicht vor, führt Müller auf TV-Anfrage weiter aus. In der Regel bekomme die Kreisverwaltung die Befunde aber spätestens nach zwei Tagen mitgeteilt.

Für die beiden Schwäne, die in der vergangenen Woche in Trier-Zewen tot am Moselufer gefunden, ist laut Müller nach der Untersuchung klar: Die Tiere sind nicht an dem gefährlichen Virus H5N8 gestorben.

Insgesamt seien im Zuständigkeitsbereich des Veterinäramts der Kreisverwaltung (Kreis Trier-Saarburg und Stadt Trier) bisher zehn tote Wildvögel zur Vogelgrippe-Untersuchung gebracht worden, erklärt Müller. Acht Befunde, inklusive der für die beiden Schwäne, seien negativ, zwei Befunde - für den Konzer Schwan und einen Reiher - stünden noch aus, sagt Müller.

Dass zurzeit wegen der nachgewiesenen Fälle von Vogelgrippe in Koblenz (20. Dezember) und in der Verbandsgemeinde Cochem-Zell (19. Januar) tote Wildvögel untersucht werden, bedeutet laut Müller nicht, dass sie unbedingt an dem Virus gestorben sind. Im Winter stürben Vögel häufig an anderen Ursachen, sie würden verhungern oder erfrieren. Weil es bisher in und um Trier noch keinen bestätigten Fall des gefährlichen Virus gab, habe das Veterinäramt nur Empfehlungen für Geflügelhalter ausgesprochen und keine restriktiven Regelungen angeordnet. cmk