Bluesfeuer und Rockgewitter

Jubiläum für den britischen Bluesrocker: Zum zehnten Mal gastierte Aynsley Lister im Freudenburger Ducsaal. Zahlreiche Zuhörer sind erschienen, um den begabten Gitarristen und seine Band zu erleben.

Freudenburg. (DQ) Die Saison im Ducsaal hat gerade erst begonnen, doch Aynsley Lister lockt die Rockfans von nah und fern. Vor fast ausverkauftem Haus spielt der charismatische 32-jährige Brite Stücke aus seinem mittlerweile siebten Album "Equilibrium". Dazwischen mischen sich ältere beliebte Stücke und rockige Cover-Versionen von Princes "Purple Rain" und Jimi Hendrix' "Crosstown Traffic".

Aynsley Listers Bluesrock ist frisch und kraftvoll, es ist eingängige moderne Rockmusik mit hie und da durchschimmernden Blueswurzeln der 60er Jahre-Ära. Die Songs sind vor allem geprägt von Listers technisch anspruchsvollem Gitarrenspiel. Bereits zum zehnten Mal gibt er im Ducsaal eins seiner fulminanten Konzerte. Rund zwei Stunden lang heizen Sänger und Gitarrist Aynsley Lister, Bassistin Midus Guerreiro, Keyboarder Morg Morgan und Schlagzeuger Simon Small ihrem begeisterten Publikum ein, das sich zwei Zugaben erstreitet. "Absolut geil, sehr abwechslungsreich" und "Stark, echt spitze" sind sich Christine John aus Saarbrücken und ein Freund aus Merzig einig. "Auch die Bassistin und den Schlagzeuger finde ich sehr gut", ergänzt sie. Barbara aus Saarburg ist ebenfalls beeindruckt von Aynsley Lister. Vor ein paar Jahren habe sie ihn auf einem Open-Air-Konzert in Freudenburg erlebt, berichtet sie: "Die Musik geht in die Beine, man fühlt sich einfach gut dabei". Dirk aus Fisch bei Saarburg steht nach dem Konzert am CD-Stand. "Letztes Jahr habe ich Aynsley Lister zum ersten Mal im Ducsaal erlebt, es war fantastisch", schwärmt er. "Er ist ein begnadeter Gitarrist mit einer fantastischen Stimme, einer der ganz Großen!"