Boulen um die Partnerschaft

Saarburgs Stadtbürgermeister träumt vom Freundschaftsduell mit Sarrebourg: Sobald der neue Bouleplatz am Saarufer beleuchtet ist, will Dixius die Boulespieler aus der Partnerstadt zu einem Spiel herausfordern. Doch jetzt haben die Stadtwerke Trier erst mal die Interessengemeinschaft Boule ausgezeichnet.

Saarburg. Der Bouleplatz zwischen Ruderclub und Saarbrücke ist in viel Eigenleistung von der Interessengemeinschaft Boule gebaut worden. 30 Spieler haben die 300 Quadratmeter große Spielfläche errichtet. Sie haben selbst die Erdarbeiten ausgeführt und den Belag für die schweren Kugeln eingebaut.
Die Stadtwerke Trier (SWT) haben die Interessengemeinschaft Boule jetzt für deren Engagement ausgezeichnet. "Das Projekt in Saarburg hat unsere drei Kriterien Engagement, Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ohne Zweifel erfüllt", sagt Jörg Hähner, Leiter Netzwirtschaft der SWT, bei der Preisübergabe. Hähnel lobte, dass sich die Spieler für ihre Herzensangelegenheit eingesetzt haben und etwas für die Allgemeinheit getan haben.
Die Freizeitanlage sei ein generationenübergreifender Treffpunkt, freute sich Stadtbürgermeister Dixius.
Auch künftig wollen sich die Boulefreunde um den Platz kümmern. Sie hoffen, dass auch weiterhin viele Menschen ihnen beim Werfen der Pétanque-Kugeln zuschauen oder von den Bänken aus die Aussicht auf den Staden und die Saarburg genießen. Und auch für die Zukunft hat sich der Saarburger Bürgermeister noch einiges vorgenommen: "Damit wir abends spielen können, planen wir eine Beleuchtung. Und im nächsten Jahr wollen wir endlich unsere Partnerstadt Saarebourg zu einem Duell einladen", sagt Dixius. red