Infrastruktur Breitbandausbau in der VG Konz ist technisch abgeschlossen

Konz · Glasfaser-Infrastruktur steht für Anwohner, Gewerbetreibende und Schulen zur Verfügung.

 Michael Arens von Westenergie, Bürgermeister Joachim Weber, die 1. Kreisbeigeordnete Simone Thiel und der Beigeordnete Guido Wacht (von links) nehmen das neue Glasfasernetz symbolisch in Betrieb.

Michael Arens von Westenergie, Bürgermeister Joachim Weber, die 1. Kreisbeigeordnete Simone Thiel und der Beigeordnete Guido Wacht (von links) nehmen das neue Glasfasernetz symbolisch in Betrieb.

Foto: Trierischer Volksfreund/David Kryszons/Westenergie

Der flächendeckende geförderte Breitbandausbau ist in den bisher unterversorgten Bereichen der Verbandsgemeinde Konz technisch abgeschlossen. Im Auftrag des Landkreises Trier-Saarburg hat der Netzbetreiber Westenergie Breitband in den vergangenen zweieinhalb Jahren in zehn Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Konz Glasfaserinfrastruktur für schnelleres Internet errichtet. Dabei hat das Unternehmen 18 Gewerbestandorte im Gebiet der Verbandsgemeinde angeschlossen, darunter auch zwölf Schulen in Konz, Nittel, Pellingen, Wasserliesch und Wiltingen.

Der Internetausbau ist dabei Teil des Baus eines Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetzes durch den Landkreis Trier-Saarburg, den Projektträger des Bundesförderprogramms ateneKOM, das Land Rheinland-Pfalz und den Netzbetreiber Westenergie Breitband im Projektgebiet. Start des Projekts war im August 2018.

Anlässlich der Fertigstellung des NGA-Breitbandnetzes (NGA: Next Generation Access) in der Verbandsgemeinde Konz kamen die erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Trier-Saarburg Simone Thiel und Bürgermeister Joachim Weber mit weiteren Mitarbeitern und Vertretern von Westenergie zusammen, um das schnelle Netz symbolisch in Betrieb zu nehmen.

„Mit dem Abschluss des Vorhabens in der Verbandsgemeinde Konz ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Region zu einem modernen und digitalen Wirtschaftsstandort gelegt. Eine zukunftsfähige Breitbandversorgung ist heutzutage unverzichtbar für die weitere Entwicklung der Kommunen und ein wichtiger Standortfaktor für die Wohn-, Schul- und Gewerbestandorte“, erklärte Simone Thiel und freute sich außerdem, dass der Zeitplan beim Ausbau erfolgreich eingehalten werden konnte.

Bürgermeister Joachim Weber hob hervor, dass flächendeckend hohe Übertragungsgeschwindigkeiten geschaffen werden konnten, und ergänzte: „Es freut uns besonders, dass neben den Gewerbestandorten auch für zahlreiche Privatkunden gigabitfähige Anschlüsse zur Verfügung stehen. Gerade in Zeiten der Corona-Krise wird zudem schnelles Internet immer wichtiger, da mehr und mehr Bürger vermehrt im Homeoffice tätig sind.“

Der flächendeckende Breitbandausbau im Landkreis Trier-Saarburg mit Gesamtkosten von 33 Millionen Euro wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (rund 8,5 Millionen Euro) sowie das Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz (rund 4,2 Millionen Euro) gefördert. Der Kreis beteiligt sich gemeinsam mit den Verbandsgemeinden mit einem Betrag von rund 1,4 Millionen Euro an den Ausbaukosten. Kreis und Verbandsgemeinden teilen sich diese Eigenbeteiligung.

Die höheren Bandbreiten sind inzwischen bei fast allen Adressen des Ausbaugebietes verfügbar. „Wann Rechner und Fernseher allerdings tatsächlich schneller sind als gewohnt, hängt von dem jeweiligen Vertrag der Nutzer ab – technisch sind alle Voraussetzungen erfüllt,“ erläuterte Michael Arens von Westenergie. Über das neue Angebot habe Westenergie Breitband bereits alle Bürger informiert, so das Unternehmen.