Brennender Schutt am Waldrand
Ein brennender Schutthaufen hat am späten Dienstagabend für einen Feuerwehreinsatz zwischen Südlingen und Rommelfangen gesorgt. Wohl nur dem schnellen Eingreifen der Hilfskräfte ist es zu verdanken, dass die Flammen nicht auf ein angrenzendes Waldstück übergriffen.
Merzkirchen. (hpü) Vor allem in der trockenen Jahreszeit ist das Hantieren mit Feuer auf freiem Feld eine heikle Angelegenheit. Einem Unbekannten, der zwischen den Merzkirchener Ortsteilen Südlingen und Rommelfangen einen mehr als mannshohen Schutthaufen angezündet hatte, war diese Tatsache offenbar nicht bewusst. Besonders gefährlich: Nur wenige Meter von der "Feuerstelle" entfernt beginnt ein Waldstück, auf das die Flammen hätten übergreifen können. Dass genau das nicht geschah, war wohl nur dem schnellen Eingreifen der herbeigerufenen Feuerwehren aus Körrig, Kirf und Saarburg zu verdanken, die am Dienstagabend kurz nach 23 Uhr alarmiert wurden.
Ob es sich bei dem Brandverursacher auch um die Person handelt, die eine nicht unerhebliche Menge Unrat, darunter größere Äste und mehrere Kunststoff-Folien, zu dem Schuttberg zusammengetragen hatte, ist nach Auskunft der Polizei Saarburg derzeit nicht bekannt. Verletzt wurde niemand.
Bereits am Dienstagnachmittag, etwa gegen 16 Uhr, waren die Feuerwehren aus Kirf und Saarburg zu einem Einsatz gerufen worden. "Zwischen Kirf und Dittlingen hat fast ein komplettes Weizenfeld in Flammen gestanden", berichtete Reinhold Breit, stellvertretender Wehrführer in Kirf. "Ursache war möglicherweise eine weggeworfene Zigarettenkippe. Dass das Feuer offensichtlich von der vorbeiführenden Straße ausging, deutet darauf hin", sagte Breit. Auf einer Fläche von schätzungsweise drei Hektar wurde die Getreideernte fast vollständig zerstört.