Buddeln fürs Baugebiet

Im Merzkirchener Ortsteil Kelsen wird derzeit fleißig gebuddelt, die Erschließung des Neubaugebiets "Portzer Weg" läuft auf Hochtouren. Nun beauftragte die Gemeinde ein Energieversorgungs-Unternehmen mit der Installation der Straßenbeleuchtung. Die Kosten: rund 5500 Euro.

Merzkirchen. Im Merzkirchener Ortsteil Kelsen, an der Straße nach Portz, bestimmen schon seit mehreren Wochen Baumaschinen das Bild. Die Erschließung des Neubaugebiets "Portzer Weg" läuft auf Hochtouren. Elf Baugrundstücke sollen entstehen. Damit die neue Siedlung am nördlichen Ortsrand von Kelsen auch nachts zu sehen ist, will die Gemeinde nun ein Energieversorgungs-Unternehmen mit der Installation der Straßenbeleuchtung beauftragen. Für rund 5500 Euro sollen drei Mastleuchten entlang des "Portzer Wegs" aufgestellt werden. Die Auftragssumme liegt unter der Höhe der im Haushaltsplan vorgesehenen Mittel. 7500 Euro waren für die Straßenbeleuchtung eingeplant. Blockhäuser nicht erwünscht

Die Geschichte des Neubaugebiets begann im April 2006, als die Gemeinde das Projekt per Grundsatzbeschluss auf den Weg brachte. Bereits im September lag ein erster Bebauungsplan-Entwurf vor, der Grundstücksgrößen zwischen 700 und 950 Quadratmetern vorsah. Das erforderliche Land hatte die Gemeinde bereits gekauft. Im Zusammenhang mit der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung Anfang 2007 und der währenddessen eingegangenen Stellungnahmen diverser Behörden und Institutionen entschied die Gemeinde, in Kelsen keine Blockhäuser zuzulassen. Nach der Offenlage des Bebauungsplans, die Bürgern, Behörden und anderen "Trägern öffentlicher Belange" letztmals die Möglichkeit eines Einspruchs gab, setzte die Gemeinde im August per Beschluss den Schlussstrich unter das Bebauungsplanverfahren und machte den Weg zur Erschließung frei.Während das Neubaugebiet "Portzer Weg" Gestalt annimmt, soll auch im Merzkirchener Ortsteil Rommelfangen gebaut werden, wenngleich in kleinerem Stil. Ort des Geschehens ist das Grundstück, auf dem die Rommelfanger Gemeinschaftskühlanlage stand. Bewohner hatten angeregt, auf der Fläche einen Spielplatz für Kleinkinder einzurichten. Nun will die Gemeinde dem Wunsch nachkommen. In seiner jüngsten Sitzung beauftragte der Gemeinderat eine Firma mit dem Bau eines Zauns. Später soll der neue Spielplatz mit zwei Federwippen und einer Rutsche ausgestattet werden.