Chronologie

November 2004: Das Bundesverteidigungsministerium kündigt an, dass die Hochwaldkaserne Ende 2006 geschlossen wird.März 2006: Der neu gegründete Zweckverband Konversion nimmt seine Arbeit auf.

Seine Aufgabe ist es, Konzepte für die zivile Nachnutzung der Kaserne zu entwickeln und deren Vermarktung zu betreiben.

Dezember 2006: Nach 44 Jahren verlassen die letzten Bundeswehrsoldaten die Hermeskeiler Garnison. Im ersten Strategiekonzept des Zweckverbands wird als Marschrichtung ausgegeben, dass das Militärgelände für den Tourismus genutzt werden soll.

Februar 2007: Die Kaserne wird zivil. Die Bundeswehr gibt die Liegenschaft offiziell an den neuen Besitzer, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) ab. Der Zweckverband behält jedoch die Planungshoheit über das Areal.

Mai 2007: Der Zweckverband formuliert neue Prioritäten. Im Bereich der Kaserne und des Übungsplatzes soll ein Autohof mit Logistikzentrum entstehen. Dafür finden sich aber keine Investoren.

Oktober 2009: Das Touristik-Unternehmen "Investour GmbH" stellt dem Zweckverband erstmals in nicht-öffentlicher Sitzung ihr Projekt "Dorf Hochwald" vor.

Januar 2010: Die europaweite Ausschreibung für den Verkauf der Kaserne ist beendet. Einziger Bieter ist die "In vestour GmbH".

April 2010: Bima und Investor einigen sich über den Kaufpreis der Kaserne. Der Zweckverband stimmt dem Projekt "Dorf Hochwald" zu.