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Corona: 55 Neuinfektionen in Trier und Kreis Trier-Saarburg – Zahl der betroffenen Einrichtungen steigt weiter an

Corona-Epidemie : 55 Neu-Infizierte in Trier und im Kreis Trier-Saarburg

Dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg sind 55 weitere Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. 33 Einrichtungen in der Stadt Trier und dem Landkreis sind von Corona-Infektionen betroffen.

Am heutigen Freitag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 55 weitere Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet – 32 aus dem Landkreis und 23 aus der Stadt Trier. Dies hat Pressesprecher Thomas Müller mitgeteilt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in der Stadt Trier nun bei 95,9 und im Landkreis bei 122,5.

Aktuell gelten 493 Personen als infiziert. Davon leben 290 im Landkreis und 203 in der Stadt Trier. 17 Patienten aus diesen Bereichen befinden sich in stationärer Behandlung.

Die Infektionszahlen verteilen sich wie folgt auf die Verbandsgemeinden (VG): VG Hermeskeil: 136, VG Konz: 186, VG Ruwer: 71, VG Saarburg-Kell: 243, VG Schweich: 157, VG Trier-Land: 130.

Aktuell sind laut Müller 33 Einrichtungen von Corona-Infektionen betroffen. Dazu gehören acht Kitas (neue Fälle in den Kitas Ayl und Estricher Weg, Trier), sechs Grundschulen (neue Fälle in den Grundschulen Leiwen, Heiligkreuz, Bodenländchen Schweich), acht weiterführende Schulen (neue Fälle im Gymnasium Saarburg, Realschule Plus Kell am See, Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier, Förderschule Reinsfeld), fünf Senioreneinrichtungen und die beiden Aufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende (AfA) in Trier und Hermeskeil.

In der AfA in Hermeskeil gibt es einen weiteren Coronafall, wie die Kreisverwaltung mitteilt. Der Infizierte und neun direkte Kontaktpersonen seien in Quarantäne gesetzt worden. In der Trierer AfA hat sich die Zahl der Infizierten laut Pressesprecher Müller um zwei Personen erhöht. Dort sind 35 Personen aktuell mit dem Virus infiziert. Die Einrichtung in Trier befindet sich seit Ende Oktober bereits zur Gänze in Quarantäne.

Thomas Müller teilt weiter mit: „Die Umgebungsermittlungen und Kontaktuntersuchungen laufen und sind mit einem erheblichen Arbeitsaufwand für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheits- sowie der Ordnungsämter von Stadt und Kreis verbunden.“

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät dringend, die nun geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, regelmäßig einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und zu lüften und Kontakte auch im privaten Umfeld auf ein Minimum zu begrenzen. Das Amt weist nochmals auf die Möglichkeit hin, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auszudrucken.

(red)