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Da eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten

REINSFELD. (red) Wenn im Sommer 2005 der 6,2 Kilometer lange Abschnitt des insgesamt 48 Kilometer langen Ruwer-Hochwald-Radwegs auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Hermeskeil und Reinsfeld fertiggestellt sein soll, können die Schülerinnen und Schüler der St. Martinus-Schule Reinsfeld mit schuleigenen Fahrrädern gefahrlos zwischen diesen Orten pendeln.

Sie können auch das ausgedehnte Netz von Rad- und Wirtschaftswegen zum Training für verkehrssicheres Radfahren nutzen und verkehrsgerechtes Verhalten einüben. Dank einer großzügigen Spende des Globus Handelshof Losheim und einer Förderung durch das Mainzer Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau verfügt die Förderschule jetzt über 15 Fahrräder und Helme im Wert von rund 3000 Euro. Das sichere Radfahren wird nach den Worten des Schulleiters Albert Klein im Verkehrsunterricht im künftigen Ganztagsangebot der Schule einen besonderen Schwerpunkt bilden. In der noch einzurichtenden schuleigenen Fahrradwerkstatt könnten die Räder auch gewartet und kleine Reparaturen selbst durchgeführt werden. Klein freute sich mit den Schülerinnen, Schülern und dem Kollegium über die neuen Möglichkeiten und bedankte sich gleichermaßen beim Sponsor und dem Ministerium für die Unterstützung. Er sei sicher, dass diese Investition ihre Früchte trage, wenn die Kinder und Jugendlichen Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr praxisnah einüben könnten.