Damfloser kämpfen gegen Problemzonen

Damfloser kämpfen gegen Problemzonen

Der Damfloser Ortsgemeinderat befasst sich seit zwei Jahren immer wieder mit Bord- und Rinnsteinen. Kaum ist das mangelhafte Material ersetzt, kommt es zu weiteren Aufbrüchen. Jetzt soll auch der Asphalt auf den Gehwegen instandgesetzt werden.

Damflos. "Nach zwei Jahren Kampf haben wir jetzt die fehlerhaften Bordsteine ersetzt bekommen", stellt der Damfloser Ortsbürgermeister Joachim Wellenberg vor dem Ortsgemeinderat fest. Damit ist das Problem jedoch nicht erledigt.
Die Rinnsteine sind aus dem gleichen fehlerhaften Material. Der oberste Belag platzt immer wieder ab. Diese gehören jedoch zur Kreisstraße und liegen damit in der Zuständigkeit des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Trier, der sich jetzt darum kümmern will.
Außerdem sind Kanalschächte in Damflos abgesackt. In der ersten Oktoberwoche wollen die Verbandsgemeindewerke diesen Mangel beseitigen. An vielen weiteren Stellen sorgt aufgeplatzter Asphalt für Stolperfallen. Das will die Ortsgemeinde ebenfalls im Oktober beseitigen lassen. Die Kosten für die Ausbesserungen stehen noch nicht fest.
In einem weiteren Tagesordnungspunkt diskutierte der Ortsgemeinderat über die Frage, ob auf dem Friedhof in ein vorhandenes Reihengrab nach zehn Jahren die Urne eines weiteren Verstorbenen beigelegt werden kann. "Die gesetzlich vorgeschriebene Ruhepflicht sind 15 Jahre", erklärte dazu Susanne Fuchs vom Hermeskeiler Friedhofsamt. Nur wenn die Restlaufzeit des Grabes 15 Jahre und länger beträgt, könne eine Urne in der selben Grabstelle beigesetzt werden.
"Mittlerweile gibt es bei uns 80 Prozent Urnenbestattungen und nur noch 20 Prozent Beisetzungen in Reihengräbern", stellt Ortschef Wellenberg fest. Diese starke Nachfrage nach Urnenbestattungen hat den Ortsgemeinderat zu dem Beschluss veranlasst, auf dem Damfloser Friedhof ein weiteres Urnengrabfeld mit acht bis zehn Grabstellen einzurichten. doth