Damit der Ofen munter knistert

SAARBURG. (red) Die Nachfrage nach Brennholz war noch nie so hoch wie derzeit. Der organisatorische Aufwand bei Beratung, Bestellung, Bereitstellung und Abrechnung ist gewaltig. Um die Beratung zu erleichtern, gibt das Forstamt Saarburg einige wichtige Informationen.

Folgende Brennholzvarianten werden zu den beschriebenen Bedingungen abgegeben: Flächenlos als Selbstwerbung am liegenden Holz: Der Massenanfall wird vorab geschätzt, die Bäume sind gefällt, nicht gerückt, der Käufer arbeitet selbst auf, die Durchschnittspreise betragen 14 bis 19 Euro je Raummeter (Rm) Eiche, Buche oder Esche, zehn bis 15 Euro je Rm Nadelholz. Brennholz lang: liegt gerückt an die Waldstraße, Käufer schneidet ein. Die Preise liegen bei 40 Euro je Festmeter (Fm) Eiche,Buche oder Esche 35 Euro je Fm Nadelholz. Brennholz kurz: durchschnittlich ein Meter lange Stücke, gespalten, gesetzt an der Rückegasse oder an der Waldstraße, kostet 40 bis 50 Euro je Rm Eiche, Buche oder Esche, je nach Lagerort. Brennholz ofenfertig: lieferbar ab Aufarbeitungsplatz "Kammerforst" über Saarburg, geschnitten, grob gespalten, nicht vorgetrocknet, Käufer setzt zuhause auf und trocknet herunter. Anlieferung ist gegen Kostenerstattung möglich. Die Preise variieren zwischen 42 und 48 Euro. Bestellungen richten Interessierte an die örtlich zuständigen Revierleiter. Bei "Brennholz ofenfertig" gehen Anfragen an den Bürgerservice Saarburg, Telefon 06581/92950. Das Angebot ist begrenzt. Neue Anforderungen gibt es in puncto Arbeitssicherheit. Aufgrund schwerer Unfälle bei der Brennholzaufarbeitung in der vergangenen Saison werden landesweit erhöhte Anforderungen an die Arbeitssicherheit gestellt. Der Besteller von Flächenlosen und Brennholz lang hat einen Sachkundenachweis zu erbringen. Dazu zählen das Zertifikat eines bisher besuchten Motorsägenlehrgangs im Forstamt Saarburg oder benachbarter Forstämter, der neu erworbene Motorsägenführerschein "MS Basis", eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Forstwirt oder Forstingenieur oder der Nachweis der langjährigen Praxis. Wer den Sachkundenachweis im Zuge der Brennholzbestellung nicht erbringen kann, sollte von den anderen Brennholzvarianten Gebrauch machen oder einen Motorsägenlehrgang besuchen. Näheres erfahren Interessierte auch beim Förster oder beim Forstamt. Weitere Einzelheiten gibt es auch außerdem auf der Homepage des Forstamts Saarburg unter www.saarburg.wald-rlp.de.