1. Region
  2. Konz, Saarburg & Hochwald

Damit die Heizung aus bleiben kann

Damit die Heizung aus bleiben kann

Ein neues Dach für die Grundschule, eine verbesserte Isolation für den Kindergarten: Energieeffizienz ist das Wort der Stunde. In Irsch geht es seit der jüngsten Sitzung des Bauausschusses an die Umsetzung - unterstützt und bisweilen sogar ermöglicht werden diese Projekte dank Mainz und Berlin.

Irsch. Öffentliche Investitionen von rund zehn Milliarden Euro umfasst das Konjunkturpaket II. Leo Lauer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Saarburg, schätzt, dass davon rund 1,1 Millionen Euro auf die VG Saarburg entfallen (der TV berichtete). Nun geht es darum, die Mittel zu verteilen - und zu investieren.

So beschäftigte sich der Bauausschuss des Irscher Ortsgemeinderats in seiner vergangenen Sitzung mit der geplanten Sanierung der Irscher Grundschule. Im Zuge der Energieeinsparung sollen das alte Schieferdach erneuert werden und die vier Klassenräume eine Innendämmung erhalten.

Erste Schätzungen gehen von einem Investitionsvolumen von rund 214 000 Euro aus, eine Förderung bis zu 105 000 Euro ist von Bund und Land in Aussicht gestellt worden. Der Bauausschuss beauftragte ein Architekturbüro mit der konkreten Ausarbeitung eines Entwurfs, der eventuell auch eine energieeffiziente Neugestaltung der Dachgauben des Gebäudes aus den 1930er Jahren vorsieht. Zudem sollen die Klassenräume im Zuge der Innendämmung einen neuen Anstrich erhalten und die Fußböden ersetzt werden.

"Wir sollten das möglichst schnell auf den Weg bringen", sagte Irschs Ortsbürgermeister Jürgen Haag und wertete es "als positives Signal, dass Bund und Land in Schulen und damit in die Zukunft investieren." Der Beschluss des Bauausschusses sieht vor, dass die Sanierungsarbeiten bereits in den Sommerferien ausgeführt werden.

Zudem beschäftigte sich das Gremium mit einer Sanierung des gegenüberliegenden Kindergartengebäudes und beschloss die Erneuerung der alten Fenster sowie die Anbringung einer rund 15 Zentimeter dicken Außenisolation des Erdgeschosses. Zudem soll eine neue Haupteingangstür eingesetzt werden, die die Erzieherinnen leichter im Notfall öffnen können, die aber nach neun Uhr morgens nicht versehentlich allein von den Kindern geöffnet werden kann. Die baulichen Änderungen decken sich aufgrund von Kosteneinsparungen mit den ursprünglichen Berechnungen für den aktuellen Ausbau des Kindergartens zur Betreuung von unter Dreijährigen und sind deshalb bereits von den geplanten Gesamtkosten gedeckt.