Dankeschön

Zum Artikel "Für alle Zeiten ausgeschaukelt?" (TV vom 8./9. Dezember):

Hätten wir im Jahre 2000 geahnt, wie viel Zeit und Kraft man benötigen würde, um im Hermeskeiler Neubaugebiet "Medumland" einen Spielplatz zu erstreiten, die finanziellen Mittel zu erkämpfen und dafür zu sorgen, dass ein Standard-Spielgerät wie eine Schaukel nicht weiteren Bauvorhaben zum Opfer fällt - wir sind uns nicht sicher, ob wir nicht lieber doch im Stadtkern eine Baulücke gesucht hätten. Dabei ließ uns der damalige Bebauungsplan doch hoffen: ein Spielplatz war ausgewiesen - nur gehörte dieser zur Kindertagesstätte und war nie wirklich für die Öffentlichkeit gedacht. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Aber eines Tages hatten Eltern und Stadt dann doch einen Plan erdacht, der dann auch in die Tat umgesetzt wurde. Danke dafür, dass der Spielplatz nicht außerhalb, sondern inmitten des Wohngebiets angelegt wurde. Und Danke dafür, dass wir uns an der Auswahl der Spielgeräte beteiligen durften! Und ein Danke an Herrn Heil, dass dieser Spielplatz "entgegen ursprünglicher Planungen" überhaupt ermöglicht wurde. Warum aber wurde erst gemeinsam (!) die Zahl der Spielgeräte beschlossen, die heute zu groß sein soll? Warum wurde die Schaukel so nahe an die benachbarte Grundstücksgrenze gesetzt, dass schon das Ausheben einer Baugrube die Schaukel "schaukeln" lässt? Oder ist es nicht eher so, dass man sie durch zeitiges Sichern hätte retten können, so dass sie nach Verfüllen der Baugrube doch wieder zum Schaukeln eingeladen hätte? Dreimal Danke habe ich noch vergessen: Danke der Stadt dafür, dass man anderthalb Reihenhaus-Parzellen für die Kinder geopfert hat. Danke den anwohnenden Familien dafür, dass sie das laute Kinderlachen geduldig ertragen. Und Danke dafür, dass unsere Kinder damit rechnen können, dass unsere Stadtväter ihnen ihre Schaukel wieder aufstellen... Annett und Hagen Wiehle, Hermeskeil Kommunalpolitik