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Das Baugebiet In der Laach ist die größte Investition in Fisch.

Dorfentwicklung : Baugebiet In der Laach in Fisch: Elf Baustellen, 15 Reservierungen

Das Baugebiet In der Laach ist die größte Investition in Fisch. Der Planungsauftrag ist erteilt. Die Bearbeitung zieht sich – aus gutem Grund.

Der Anreiz, schnell noch Bauland zu planen, war groß. Der Paragraf 13b des Baugesetzbuches (siehe Info) erzeugte im vergangenen Jahr eine kleine Torschlusspanik, denn bis zum Jahresende musste ein Aufstellungsbeschluss stehen. „Für unser Baugebiet In der Laach zieht sich das deshalb hin“, bedauert der Fischer Ortsbürgermeister Otmar Wacht. Elf Baustellen sollen entstehen, 15 Reservierungen liegen ihm vor – alles Fischer Bürger.

Bei der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell stapeln sich natürlich jetzt die Anträge aus den Dörfern, die Flächen erschließen wollen, während die Ortsgemeinde Fisch in ihrer jüngsten Sitzung schon Aufträge an Landschaftsplaner Fischer aus Trier, sowie Deges & Bah, ebenfalls Trier, für die Entwässerungsplanung und Erschließung mit Kanälen, Leitungen und den Straßenbau im Gesamtwert von 45 000 Euro vergeben hat. „Wir sind seit zwei Jahren an diesem Baugebiet dran, und jetzt verzögert es sich“, sagt Wacht. Die Bauherren müssen sich noch etwas gedulden.

Die Ausschreibungen sind wohl erst Mitte des Jahres möglich. Gebaut werden kann dann frühestens im nächsten Jahr. Bei dem Überhang an Reservierungen, kann jeder, der unten auf der Liste steht, nur hoffen, dass oben jemand abspringt. „Das zeigt aber, wie dringend nötig das Baugebiet ist“, stellt der Ortschef fest.

Insgesamt 355 000 Euro will die Ortsgemeinde hier investieren. Geld, das nach dem Verkauf wieder zurück in die Gemeindekasse fließt. Dagegen sind weitere geplante Investitionen Kleingeld.

So soll die dritte Gruppe der Kindertagesstätte (Kita) für 34 600 Euro einen weiteren Geräteraum und einen Konvektomaten (Gardämpfer) für die schnelle Essenszubereitung bekommen. Für nächstes Jahr ist für das Außengelände ein Verkehrsübungsplatz geplant, den die Kinder selbst entwerfen werden. Das bunte Pflaster dafür wird 4000 Euro kosten. Wie in Fisch üblich, wird auch hier Eigenleistung bei der Verlegung groß geschrieben.

Für mehr Sicherheit soll eine neue Bushaltestelle In der Heinert sorgen. Die geplante Stelle ist übersichtlich und liegt nicht, wie die bisherige Haltestelle, in einer Kurve.