1. Region
  2. Konz, Saarburg & Hochwald

Das Bauland in der Hochwaldgemeinde Beuren wird teurer

Bauland in Beuren : Das Bauland in Beuren wird teurer

Mit der Erschließung von 15 Grundstücken im Baugebiet In den Schröderstücken soll in Kürze begonnen werden. Ein Wermutstropfen bleibt.

Für das Beurener Neubaugebiet in den Schröderstücken hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Grundstückpreise festgelegt.

Häuslebauer müssen 84 Euro pro Quadratmeter kalkulieren. Lediglich für die ersten vier Grundstücke verständigte sich der Rat auf einen Quadratmeterpreis von 81 Euro. Ausgegangen sei man ursprünglich von rund 70 Euro pro Quadratmeter, sagte der erste Beigeordnete Harald Schmitt. Er vertrat die Bürgermeisterin Petra Adams-Philippi, die bei diesem Tagesordnungspunkt wegen Sonderinteresses an der Beratung nicht teilnahm.

Vorher hatte der Quadratmeterpreis für gemeindliche Grundstücke bei 41,90 Euro gelegen. Die Preise seien im ersten Moment heftig, sagte Hans-Josef Malburg von der Finanzverwaltung der VG Hermeskeil. „Aber im Vergleich zu anderen Gemeinden nicht ganz schlecht.“ Transparent legte er die Kalkulation offen. Demnach betragen die Gesamtkosten für die Erschließung 754 550 Euro. Zudem investierten die Werke 800 000 Euro in die Versorgungsleitungen wie Wasser und Abwasser. „Das sind gewaltige Summen für 15 Baugrundstücke“, sagt er.

Die meisten davon messen zwischen 624 und 752 Quadratmeter. Zwei sind mit 972 und 1105 Quadratmeter noch deutlich größer. Käufer von Grundstücken werden verpflichtet, diese innerhalb von zehn Jahren zu bebauen.

Die Straße wird direkt im Endausbau hergestellt und nicht wie in anderen Neubaugebieten erst durch eine Baustraße erschlossen und anschließend fertig gestellt.

Bleibt die Frage, wann die ersten Bauherren mit den Arbeiten für ihr Eigenheim anfangen können. Diese werden wohl nicht mehr lange warten müssen. Denn die Firmen, die mit der Erschließung beauftragt sind, wollten anfangen, sagte Malburg.