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Das Ende der Alten Schule: Kanzem plant umfangreiche Information

Kommunen : Das Ende der Alten Schule: Kanzem plant umfangreiche Information

Auf dem Schulhof hinter dem Bürgerhaus sollen alle Besucher erfahren, wie es mit dem Neubau weitergeht. Wie viel vom Altbau stehen bleibt, ist noch unklar.

Der 15. Juni war für Kanzem ein Glückstag, denn mit dem Förderbescheid aus dem Fonds Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) wurden 60 Prozent der 1,244 Millionen Euro für den neuen Dorftreff Buch und Wein zugesagt.

Dem Grundsatzbeschluss, die Alte Schule dafür abzureißen, folgte jetzt ein weiterer: Der Rat ist inzwischen von dem Vorhaben, die linke Grundstückshälfte mit dem alten Schulhaus an einen Investor zu veräußern, abgerückt. Gefördert wird jedoch nur der Abriss des rechten Teils.

„Das bedeutet, der linke Teil muss entweder abgestützt oder auf Kosten der Ortsgemeinde abgerissen werden“, erklärt Ortsbürgermeister Johann Peter Mertes in der jüngsten Ratssitzung. Das alte Haus dahinter sei nicht betroffen.

Der Rat hat jetzt beschlossen, die Verbandsgemeindeverwaltung Konz damit zu beauftragen, zu prüfen, ob ein zusätzlicher Abriss durch das Dorferneuerungsprogramm des Landes gefördert werden könnte.

„Klappt das nicht, müssten wir dafür einen Nachtragshaushalt beschließen“, sagt Ortschef Mertes. Dafür wäre wiederum eine Genehmigung der Kommunalaufsicht nötig.

Wie es mit der Alten Schule weitergeht, kann jedermann am 30. August von 13 bis 18 Uhr bei einem Infotag auf dem ehemaligen Schulhof erfahren. „Wir machen das bei schönem Wetter wegen Corona im Freien“, erklärt Mertes. Jetzt will eine Arbeitsgruppe des Rates einen genauen Ablaufplan mit Hygieneregeln erstellen, um Ansteckungsgefahren mit dem Covid19-Virus zu verhindern. Wie man sich zu verhalten hat wird rechtzeitig veröffentlicht.