Das Land Rheinland-Pfalz  unterstützt die  Verbandsgemeinde Saarburg  auch bei  der Renaturierung von Bächen und der Sanierung von Kanälen.

Gewässerschutz : 1,6 Millionen Euro für den Hochwasserschutz

Das Land Rheinland-Pfalz  unterstützt die  Verbandsgemeinde Saarburg  auch bei  der Renaturierung von Bächen und der Sanierung von Kanälen.

Die Verbandsgemeinde Saarburg hat im Februar dieses Jahres damit begonnen, ein Hochwasserschutzkonzept aufzustellen. Der rheinland-pfälzische Umweltstaatssekretär Thomas Griese hat die Unterstützung für das vom Land geförderte Projekt nun selbst überbracht. Er sagte: „Die Starkregenereignisse in diesem Jahr haben einmal mehr gezeigt: Wir können Hochwasser nicht verhindern. Um die Schäden möglichst gering zu halten, müssen wir alle gemeinsam konsequent auf Klimaschutz und Vorsorge setzen. Mit der Aufstellung eines örtlichen Hochwasservorsorgekonzepts geht die Verbandsgemeinde Saarburg diesen Weg.“

Griese überbrachte der Verbandsgemeinde Saarburg einen Förderbescheid über 156 500 Euro für das Konzept. Aktuell befinden sich landesweit rund 500 Hochwasservorsorgekonzepte in Bearbeitung oder sind bereits fertig gestellt.

Doch Griese hatte nicht nur einen Förderbescheid dabei. Er hatte weitere Bescheide im Gepäck und zwar für Bachrenaturierungen und Kanalsanierungen. Die Fördersumme beläuft sich insgesamt auf knapp 1,6 Millionen Euro.

Gewässerrenaturierungen werden mit Mitteln der „Aktion Blau Plus“ unterstützt. So sollen in der Stadt Saarburg 441 900 Euro in den Lohbach investiert werden und 111 800 Euro in den Parkbach sowie den Kunoweiher.

Im Wincheringer Ortsteil Söst soll der Söster Bach (288 000 Euro) und in Mannebach der gleichnamige Bach (280 800 Euro) renaturiert werden.

 „Bäche können sich bei hohen Niederschlagsmengen in der Fläche ausbreiten, wenn sie ihr natürliches Bachbett wieder erhalten. Bei Renaturierungen gehen der Gewässerschutz und die Hochwasservorsorge somit immer Hand in Hand“, führte Griese an.

Auch die effiziente Abwasserentsorgung spielt laut Griese eine zentrale Rolle für artenreiche Gewässer: Sie reduziere den Eintrag von Schadstoffen in die Grund- und Fließgewässer in Rheinland-Pfalz. Daher sei es wichtig und richtig, dass die teilweise marode Kanal­infrastruktur durch die Förderung der Landesregierung in drei Ortsgemeinden erneuert werde. Davon profitieren werden die Kanalsysteme der Ortsgemeinden Kirf (130 000 Euro), Trassem, (167 950 Euro) und Ayl (20 158 Euro).

Die Förderung der Kanalsanierung trage außerdem zu stabilen Abwassergebühren für die Bürgerinnen und Bürger bei, sagte der Staatssekretär.

 „Das Engagement der Verbandsgemeinde Saarburg zeigt: Hier wird Gewässerschutz großgeschrieben und gleichzeitig in die Zukunft investiert“, sagte Umweltstaatssekretär Thomas Griese abschließend.

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