Das neue Hermeskeiler Jugendzentrum wird von Erwachsenen wie von den jungen Nutzern als echter Gewinn gesehen.

Kommunalpolitik : Mitten in Hermeskeil die Freizeit gestalten

Das neue Jugendzentrum der Stadt wird von Erwachsenen wie von den jungen Nutzern als echter Gewinn gesehen.

(urs) Nun ist es auch offiziell übergeben, das neue Jugendzentrum der Stadt. Im Obergeschoss einer früheren Schreinerei in der Saarstraße stehen Kindern und Jugendlichen im Alter von zehn Jahren bis Mitte 20 großzügige helle Räume zur Verfügung. Der Eingang an der rückwärtigen Seite, Am Vogelsang 2a, erhält Anfang Mai noch einen Treppen-Lifter. Damit ist das weiterhin von Martin Strube geleitete Jugendzentrum komplett barrierefrei und behindertengerecht.

Die Innenausstattung bietet alles, was sich die im Schnitt täglich 25 bis 30 Nutzer wünschen. Billard und Tischtennisplatte fehlen ebenso wenig wie ein neuer Darts-Automat oder die Großleinwand samt Beamer. Und in einem etwas abgeteilten zweiten Raum können zehn Computer-Plätze genutzt werden.

Stadtbürgermeister Mathias Queck ist stolz auf das von der Stadt geschaffene „tolle Jugendzentrum“. Vom Keller der Grundschule, wo „H-Town“ viele Jahre Mieter der Verbandsgemeinde (VG) war, ziehe es nun in ein „Penthouse“ um. Zu danken sei das auch Franz Thomas, dem Eigentümer und Vermieter des zuletzt leerstehenden Gebäudes. Mit ihm habe die Stadt während der knapp dreimonatigen Renovierungs- und Umbauarbeiten „sehr gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet“. Die Kosten allein für diese Arbeiten belaufen sich auf etwa 35 000 Euro. Weitere 15 000 Euro flossen in die Einrichtung, was der Kreis über seine „Stiftung Zukunft“ mit 10 467 Euro unterstützt.

Landrat Günther Schartz gratulierte zum „Penthouse“ – aber vor allem dazu, dass die Jugend nach wie vor ihre Freizeit mitten in der Stadt gestalten könne. Das habe die Entscheider begeistert und solle daher auch gefördert werden. Mit einem solchen Jugendraum lasse sich „tolle Jugendarbeit machen“, was Hermeskeil aber auch verdient habe. 

Für die Stadt bot sich der neue Standort nicht zuletzt wegen seiner langfristigen Perspektive an, erklärte Willi Auler, als erster Stadtbeigeordneter für die Jugend der Stadt zuständig.

Willkommen im Jugendraum sind, wie er und Queck betonten, nicht nur Hermeskeiler, sondern Jugendliche auch aus dem Umland und über die Grenzen der VG hinaus.

Nach einem Segensgebet von Pfarrer Clemens Grünebach übernahmen junge Leute ihre Räume. Darunter Maik Kowalski (20), der seit seinem 13. Lebensjahr ins H-Town geht. Die neuen Räume seien ein großer Gewinn: „Der Standort ist definitiv o.k.  – hier kommt jeder hin, mit dem Auto wie zu Fuß“.

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