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Das schöne Räuberleben ist zu Ende

Das schöne Räuberleben ist zu Ende

Auch wer daheim bleibt, kann sich in den Ferien prächtig amüsieren. Das gilt zum Beispiel für die 100 Kinder, die am diesjährigen Ferienspaßprogramm der Verbandsgemeinde (VG) Hermeskeil teilgenommen haben. Unter anderem standen ein Räuberlager, eine Spaß-Olympiade, eine Wander-Rallye und ein Schwimmbadbesuch auf dem Programm.

Rascheid. Dünne Baumstämme, Äste, Erde und Gestrüpp - viel mehr braucht es nicht für den tollen Unterschlupf. Das "Räuberlager" des Teams Blau ist im Nu fertig. Und ihre Erkennungszeichen, farbige Bändchen, sind auch noch alle da, wie Céline (12) erfreut feststellt. "Wenn wir die verlieren oder abgeholt bekommen, sind wir kurz vor ,Game over‘", bringt Tobias (10) deren Bedeutung für Sieg oder Niederlage auf den Punkt.
Die gelbe "Bande" ist zwar mit ihrer noch nicht so weit. Doch dafür haben die jungen Räuber schon Stolperfallen verlegt und Wasserbomben gefüllt. Die wollen sie im gegnerischen Lager verstecken. An Spionen, die die Lage dort auskundschaften wollen, fehlt es nicht. "Wenn wir wissen, was sie vorhaben, können wir uns vorbereiten", begründet Steven (10). Victoria (8) hofft, die Flagge des anderen Teams stibitzen zu können.
Zoobesuch und Wasserspiele


Den Schülern macht es sichtlich Spaß, im Rahmen des Ferienspaßes der VG Hermeskeil im Rascheider Wald als Räuber unterwegs zu sein. In den Tagen zuvor standen ein Zoobesuch in Neunkirchen und eine Spaß-Olympiade mit Schwimmflossenlaufen und Wasserspielen auf dem Programm. Anouk (9) ist froh, dass sie wie schon 2012 beim Ferienspaß dabei sein konnte. Die Angebote seien genauso schön gewesen wie voriges Jahr.
Nach einem gemeinsamen Kochen am offenen Lagerfeuer ist die abwechslungsreiche Woche für die rund 100 Acht- bis Zwölfjährigen in Muhl und Pölert ausgeklungen. Auch Workshops, Abenteuer-Wander-Rallye und ein Schwimmbadbesuch gehörten zum Angebot.
Jugendpflegerin Eva Mencher weiß die Unterstützung der Ortsgemeinden zu schätzen, die ihre Hütten meist unentgeltlich zur Verfügung stellten.
Unverzichtbar seien zudem die 14 ehrenamtlichen Betreuer, die während der Woche kochten und die Spiele und Aktivitäten begleiteten. Manche seien seit Jahren dabei. Daneben gibt es auch immer wieder neue Gesichter. So wie dieses Mal Anna Weberskirch, eine angehende Erzieherin, die Praxiserfahrung sammeln wollte, und die Schülerin Fatmata Kamara. urs