Das Speisenangebot überdenken

Zum Bericht "Nur Schnellimbisse haben Einbußen" (TV vom 15. November) diese Lesermeinung:

Ein Gastwirt aus Saarburg plädiert für ein Vier-Sterne-Hotel in Saarburg, die Geschäftsführerin der Obermosel Touristik bestätigt, der Markt dafür ist da. Meint sie vielleicht den "Buttermarkt", da hat sie nicht ganz unrecht. Da spielt sich sowieso alles ab. Da flanieren im Sommer arme, mittlere und auch besser betuchte Touristen vorüber, es wird viel geboten, keiner verhungert, es ist zu essen genug da, angefangen von einer "Riesling Eiskugel" bis zu "hausgemachtem Eintopf mit Wursteinlage", das ganze Jahr durch. Was aber hier in Saarburg fehlt, ist ein Restaurant mit Rezepten aus Omas Küche, zum Beispiel Schweinebraten, Rinderbraten, Kasseler und Salzkartoffeln mit Rotkraut, Sauerkraut und frisches Gemüse und vieles mehr und nicht immer, Schnitzel, Schnitzel und nochmals Schnitzel, das kann ich auch zu Hause essen. Liebe Wirte, überdenkt eure Küche mal gründlich, lieber mal keine "Sterne", sondern was Ordentliches. Touristen und Radfahrer, die fragen sich immer wieder, wo kann man hier in Saarburg gut essen gehen, fragen aber nicht nach einem "Vier-Sterne-Hotel". Da würde ich sie auch nicht hinschicken. Wie wär's denn, sich von einem "Drei Sterne Hotel" noch mit einem Stern hochzuarbeiten?

Ich wünsche allen Saarburger Wirten guten Umsatz und frohe Weihnachten und ein gutes, erfolg- bringendes neues Jahr 2011.

Erna Leuk, Saarburg.

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