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Daumen hoch für das Jugendparlament

Daumen hoch für das Jugendparlament

Die Mitglieder des Serriger Ausschusses für Dorfentwicklung freuen sich über das Engagement der jungen Leute in Serrig, die im Jugendparlament mitarbeiten wollen. Der Ortsgemeinderat muss die Mitglieder nur noch bestätigen.

Serrig. Zum zweiten Mal haben sich Serriger Jugendliche in der Grundschule getroffen, um mit dem Ausschuss für Dorfentwicklung des Ortsgemeinderates über die Bildung eines Jugendparlamentes (Jupa) zu diskutieren. Sieben Mädchen und vier Jungs erklärten sich bereit, die Interessen der 92 Altersgenossen im Ort im Alter zwischen 14 und 17 Jahren zu vertreten.

Der Erste Beigeordnete, Egbert Adam, freute sich über so viel Zuspruch: "Wir wollen im Gemeinderat kompetente Argumente hören und feste Ansprechpartner haben." Jungen Leuten falle bestimmt viel mehr und anderes im Dorf auf als älteren. Auch die Wünsche der jungen Generation würden am besten von dieser selbst formuliert.

Aber, so Adam weiter: "Es soll ein Dialog werden, keine Einbahnstraße." Bis zu 15 Mitglieder wird das junge Gremium haben, das vom Ortsgemeinderat in seiner nächsten Sitzung bestätigt wird. Bislang sind es 13. Wann diese Sitzung stattfindet, steht noch nicht fest. Vorläufige Ansprechpartnerin ist Emely Meier (14).

Die ersten Entscheidungen sind bereits gefallen: ein Treffen immer mindestens zehn Tage vor einer Ortsgemeinderatssitzung, die Verständigung der Mitglieder per E-Mail mit Kopie an Ortsgemeinderatsmitglieder und eine Legislaturperiode von zwei Jahren. Ausschussmitglied Michael Köbler machte klar: "Wenn ihr Ideen und Forderungen formuliert, müsst ihr mit einer Stimme sprechen und euch im Klaren darüber sein, dass nicht alles von heute auf morgen umgesetzt werden kann."

Bei den Sitzungen soll möglichst immer ein Mitglied des Ortsgemeinderates anwesend sein, das auch hilfreich eingreifen kann, wenn demokratische Gepflogenheiten aus dem Ruder laufen sollten.

Extra Mitglieder: Das neue Serriger Jugendparlament, das noch vom Ortsgemeinderat bestätigt werden muss, besteht aus Emely Meier (14), Caroline Reelitz (16) Sandra Zeck (14), Laura Glaub (15), Saskia Jakob (15), Jessica Kloep (15), Johanna Meyer (14), Max Schu (16), Benjamin Blau (15) und Felix Reuter (15). Max Adams (15), Sascha Meier (15) und Marie-Josiane Haupert (14) konnten nicht zur Sitzung kommen, haben aber ihre Mitarbeit fest zugesagt. Bis zu 15 Mitglieder kann das junge Gremium haben, beschlossen die jungen Leute. (doth)