Den Sieg eingefädelt

TABEN-RODT. (red) Klassenkasse aufpoliert: Die Klasse 9 der Hauptschule Propstey St. Josef in Taben-Rodt gewinnt beim Schülerwettbewerb "Gestalten mit textilen Materialien 2005/06" mit ihrem Projekt "Vorhang auf".

Der Schülerwettbewerb "Gestalten mit textilen Materialien 2005/06" wurde vom Land Rheinland-Pfalz, Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend, in Zusammenarbeit mit der Initiative Handarbeit ausgeschrieben. Unter dem Motto "Textile Zeichen setzen" konnten sich Schüler mit Einzel- oder Gruppenarbeiten am Wettbewerb beteiligen. Zunächst wurden auf Schulebene ein Sieger und ein Zweitplatzierter ausgewählt. Bewertet wurde die Idee, die Umsetzung und Ausführung, die Originalität und die Kreativität im Fertigungsprozess. Diese Arbeiten nahmen an der Endausscheidung teil. 113 Arbeiten aus ganz Rheinland-Pfalz gingen zur Endausscheidung ein. Die feierliche Preisverleihung fand Anfang Juni in Mainz statt. Die Preise wurden von Staatssekretär Ebling gemeinsam mit der Initiative Handarbeit übergeben. Ausdrucksweise per Handarbeit

Die Klasse 9 der Hauptschule Propstey St. Josef in Taben-Rodt setzte sich in der Endausscheidung mit ihrem Projekt "Vorhang auf" durch und erzielte in der Kategorie "Sekundarstufe I" den ersten Platz bei den Gruppenarbeiten. Entstanden ist die Arbeit im Unterricht unter Leitung von Antonia Gehle. Der Preis ist mit 150 Euro dotiert. Außerdem erhält die Schule ein umfangreiches Set mit interessanten Materialien und Anregungen für den Unterricht "Textiles Gestalten". Die Beteiligung am Wettbewerb wird vom Bildungs-Ministerium als Erfolg gewertet. Rund zehn Prozent der angeschriebenen Schulen beteiligten sich am Wettbewerb. Die Initiative Handarbeit engagiert sich seit Jahren für das textile Gestalten an den Schulen: Das freie Gestalten mit textilen Techniken sei äußerst wichtig für die motorische und geistige Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, weil es beidhändig erfolge, hohe Ausdauer und Geduld verlange, strukturbildend wirke und nicht zuletzt eine tief in unserer Gesellschaft verankerte Ausdruckssprache sei.

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