Der Bürgermeister will kein Mörder sein

Der Bürgermeister will kein Mörder sein

Bei frischen Brezeln und Wiltinger Wein hat Karl-Georg Schroll seinen neu gegründeten Blattfuchs-Verlag vorgestellt. Er schreibt selbst unter zwei Pseudonymen. Der Musiker holte sich für seine Matinee in der Alten Küferscheune Verstärkung vom Sänger und gebürtigen Iren Ian Watson.

Wiltingen. Richtig schön altmodisch sieht es in der Alten Küferscheune in Wiltingen aus. Hierhin hat Karl-Georg Schroll Interessenten gebeten, um seinen neuen Verlag vorzustellen. Aber nicht bloß einfach Bücher hinlegen, kurz daraus vorlesen und erwarten, dass die rund 30 Zuhörer alles wegkaufen - nein, der studierte Verkehrsplaner ist nicht nur Verleger und Buchautor, der unter zwei Pseudonymen schreibt, er kann auch das Jazz-Saxophon spielen. Schroll ist auch bekannt durch seine politische Arbeit für Die Linke oder die Piratenpartei. Folksongs und Lyrik kommen von Ian Watson. Der Ire, der schon lange in Bremen lebt, singt zum Saxophon historische Folklore, kunstvoll verjazzt von Schroll. "Mein Respekt, dass du die Herausforderungen des Unternehmertums annimmst", lobt Ortsbürgermeister Lothar Rommelfanger, ein bekennender Krimifan, der aber gleich ergänzt: "Lass mich bloß in deinen Büchern kein Mörder oder Opfer sein."
"Erweiterung der Dorfkultur"


Für den Ortschef ist die Verlagsneugründung eine Erweiterung der Dorfkultur, und damit einer Stärkung der Lebensqualität in Wiltingen. Schroll will nicht nur Belletristik verlegen, sondern auch Lyrik und Sachbücher, besonders in seinem Fachgebiet der Verkehrsplanung. doth
Weitere Informationen unter <%LINK auto="true" href="http://www.blattfuchs.de" text="www.blattfuchs.de" class="more"%> und facebook.de/blattfuchs

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