Der neue Klosterpark in Konz-Karthaus bietet Spielmöglichkeiten für Kinder wie Senioren. Das i-Tüpfelchen kommt noch.

MEHRGENERATIONEN-PROJEKT : Neuer Freilicht-Treffpunkt für junge und alte Konzer

Wenn das kein Grund zu feiern ist: Der neue Klosterpark in Karthaus wurde mit viel Liebe zum Detail zu neuem Leben erweckt. Und das i-Tüpfelchen folgt demnächst.

Die Sonne strahlt, als der neue Klosterpark mit dem Durchschneiden des Bands symbolisch eröffnet wird. Kurz zuvor haben die Konzer Pfarrer Georg Dehn und Christoph Urban dem Park den kirchlichen Segen gegeben. Beim ersten Klosterparkfest präsentieren sich verschiedene Konzer Institutionen:  Kindergarten und Grundschule St. Johann sowie die Messdiener der Pfarrei sind ebenso dabei wie die Lebenshilfe, der Saar-Mosel-Frauenchor, der Shantychor Wasserliesch und der Musikverein Concordia Konz. Die Soziale Stadt Karthaus informiert  über aktuelle Projekte.

Das Gelände, das in den vergangenen Monaten mit großem Aufwand neugestaltet wurde, soll ein Mehrgenerationenpark sein, wie René Helbing, Leiter des DRK Seniorenzentrums, erklärt, ein Treffpunkt und eine Begegnungsstätte für junge und alte Menschen. So gibt es Spielgeräte für Kinder, aber auch Gymnastikgeräte für Senioren. Und Spiele, die generationsübergreifend begeistern, wie das beliebte Memory, sorgen dafür, dass alle Altersgruppen gemeinsam ihren Spaß haben.

Ein Blickfang ist ein altes Backhaus aus Ziegelsteinen, das nach historischem Vorbild errichtet wurde. Zur Eröffnung wurden beim Klosterparkfest gleich 200 Steinofenbrote gebacken.

Die Besucher sind angetan. „Es ist toll geworden“, findet eine Konzerin, die mit ihrem Mann gekommen ist. Er ergänzt: „Eine gelungene Sache, auch für ältere Menschen“. Elke Börder aus Karthaus sagt: „Der Park ist gut gemacht. Ein schönes Ambiente.“

90000 Euro hat der DRK Landesverband Rheinland-Pfalz investiert, wie die Vorsitzende Anke Marzi erklärt. Ganz fertig ist der Park zur Eröffnung noch nicht. Es steht noch die Offenlegung eines Baches an, der auf dem Gelände derzeit unterirdisch fließt. Laut Bürgermeister Joachim Weber liegt der Antrag beim zuständigen Ministerium. „Wir warten auf die Bewilligung und hoffen, dass wir bald loslegen können“, sagt Weber. „Das wird dann das i-Tüpfelchen werden.“

Doch zunächst folgt noch die Installation der Beleuchtung. Außerdem werden Obstbäume gepflanzt, für die noch Paten gesucht werden. Der DRK-Kreisverband Trier-Saarburg baut derzeit neben dem Seniorenzentrum ein Haus mit Servicewohnungen (siehe Extra).

2012 waren die Karthäuser dazu aufgerufen worden, ihre Ideen zur Neugestaltung einzubringen. „Das DRK hat alle Ideen von damals umgesetzt und sogar noch mehr realisiert“, freut sich Quartiersmanager Dominik Schnith. „Ich bin mir sicher, dass jetzt neues Leben hierhin kommt.“

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