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Der Pascheler Dorfbrunnen soll restauriert werden

Der Pascheler Dorfbrunnen soll restauriert werden

Der Pascheler Dorfbrunnen ist sanierungsbedürftig. Ob ein Neubau kommt oder der Bau in Eigenleistung erneuert wird, ist auch eine Kostenfrage.

In den vergangenen Jahren haben die Pascheler Dorfältesten viel für ihren Ort getan. Nach der Erneuerung der innerörtlichen Kreisstraße 2008 wurde 2016 die Brunnenstraße auf einer Länge von 170 Metern erneuert und eine neue Stützmauer errichtet. Ein Neubaugebiet wurde geplant und innerhalb kürzester Zeit waren fast alle Grundstücke verkauft. Die ehemalige Schule wurde saniert und Räumlichkeiten für eine Betreuungsgruppe der Alzheimer Gesellschaft installiert. Im unteren Geschoss hat die Gemeinde nun einen eigenen Gemeinschaftssaal.

Nun steht ein neues Projekt an: Die Brunnenanlage in der Brunnenstraße. "1851 errichtet, wurde die Quelle ab 1901 zur Wasserversorgung der Pascheler Bevölkerung benutzt", erklärt Ortsbürgermeister Maurice Meysenburg. Um 1966 herum sei eine komplette Sanierung vorgenommen worden sein. Seitdem hat sich nichts mehr getan. Die Anlage soll nun renoviert werden. Wie das allerdings geschehen soll, darüber sind sich die Gemeindeväter noch nicht einig. Die Vorstellung eines Planungsunternehmens und eine Kostenaufstellung liegen bereits vor.

"Ein Kostenaufwand von nahezu 20 000 Euro ist einfach zu hoch", sagt Meysenburg. "Wir haben im Haushalt ein Budget von 12 700 Euro festgelegt, aber auch das ist noch sehr viel Geld. "Die Gemeinde hat noch einige Rücklagen, die wir aber auch nicht überstrapazieren wollen", meint Meysenburg. "Wir werden auch nach weiteren Möglichkeiten suchen, das Projekt kostengünstiger zu verwirklichen." Denn auch die baulichen Änderungen würden sich im Rahmen halten. "Derzeit hat der Brunnen zwei Wassertröge. Die Planung sieht nur einen, aber in der gleichen Größe vor. Hier muss nicht unbedingt eine Änderung her." Wichtig sei es, die zu hohe Mauer um die Anlage teilweise abzutragen und neuzugestalten. Eine vorgesehene Neupflasterung des Brunnenvorbereichs könne eventuell durch das Reinigen und Neuverfugen der vorhandenen Pflastersteine ersetzt werden. In der Planung wurde eine ums Eck gehende Stufenanlage thematisiert, die auch als Sitzmöglichkeit genutzt werden könnte. "Das würde sicher gut zu der Anlage passen." Meysenburg kann sich vorstellen, mit geringem Firmenaufwand und Eigenleistungen ein ansehnliches Projekt in einem verträglichen Kostenvolumen zu ermöglichen. "Wenn das Projekt verwirklicht werden sollte, werden auf die Bürger von Paschel keinerlei Kosten zukommen", verspricht er.