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Der stressgeplagte Bürgermeister

Der stressgeplagte Bürgermeister

Das neue Stück des Theatervereins Tawern karikiert die spannende Welt der Kommunalpolitik.

Tawern (red) Die Jahreshauptversammlung des Theatervereins Tawern beginnt am 27. Juni um 19.30 Uhr in der Pizzeria La Taverna in Tawern. Auf der Tagesordnung stehen die Entlastung und die Neuwahl des Vorstands.
Die Proben für das diesjährige Stück haben bereits begonnen. Der Verein hat sich für den Schwank "Die Gedächtnislücke" von Bernd Gombold entschieden, der am 15. und 16. September im Bürgerhaus in Tawern aufgeführt wird.
Der Inhalt: Der stressgeplagte Ortsbürgermeister einer ländlichen Gemeinde ist vom Pech verfolgt. Zuerst vergisst er seinen Hochzeitstag und muss sich die Vorwürfe seiner Frau anhören. Dann kreuzt, wie jeden Tag, ein von der Stadt aufs Land gezogenes exzentrisches Ehepaar auf, um sich über den krähenden Hahn, den probenden Musikverein mit ihrem maulenden Vorsitzenden und die läutenden Kirchturmglocken zu beschweren.
Der Bürgermeister will in allem nachgeben, aber wie soll er einem Hahn das Krähen verbieten? Die Glocken hingegen will er eigenhändig abhängen. Dabei erhält er einen Schlag auf den Kopf, der ihm das Gedächtnis für die letzten fünf Jahre raubt. Diese Situation nützt der gerissene Gemeindediener geschickt aus und löst die Probleme auf seine Weise. Es geht mal wieder so richtig rund auf der Bühne.