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Der Turmbau zu Babel: Wenn Menschen zu hoch hinaus wollen

Der Turmbau zu Babel: Wenn Menschen zu hoch hinaus wollen

Viel vorgenommen hat sich der Kinderchor der Pfarrgemeinde St. Amandus in Könen. In intensiven Proben haben die jungen Künstler Ulrich Gohls Kantate vom Turmbau zu Babel einstudiert. Die Anstrengungen haben sich gelohnt: Die Aufführung wurde heftig beklatscht.

Konz-Könen. Der Kinderchor der Pfarrgemeinde St. Amandus in Könen hatte sich viel vorgenommen, als er mit den Proben für die Aufführung der Kantate "Der Turmbau zu Babel" von Ulrich Gohl begann.
Vor vollen Bankreihen in der Kirche von Könen musizierten und spielten im Wechsel von Chor und Solisten die jungen Sängerinnen und Sänger mit sichtlicher Begeisterung die biblische Geschichte von dem Turm, der nach dem Willen seiner Erbauer bis zum Himmel wachsen sollte - ein Plan, der scheiterte, weil die Menschen in ihrer Selbstüberschätzung einander nicht mehr verstanden.
Musikalisch unterstützt wurden die Kinder dabei von Barbara Peters-Steinmetz am Piano, Andrea Gerards-Trapp als Flötenspielerin und dem Drummer Robin Claes, der zusammen mit seinem Vater Paul Claes auch für die gesamte Technik verantwortlich war, sowie von den erwachsenen Sprecherinnen Jutta Claes und Hedwig Harig.
Gemeindearbeit macht Freude


Das Publikum dankte den Mitwirkenden mit langanhaltendem Beifall für die hohe Qualität der Aufführung. Am Ende brachte Lisbeth Nagel-Giesinger, die Leiterin des Kinderchores, den sie selbst vor 28 Jahren gegründet hat und seither mit immer neuen Kindern weiterführt, zum Ausdruck, dass es Freude mache, in einer Gemeinde zu arbeiten, in der man bei der Arbeit mit den Kindern auch auf die Unterstützung Erwachsener zählen könne, und Pastor Bernhard Bollig dankte ihr für die außergewöhnliche Leistung. red