Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Saarburg bezahlt ein Geländer an der Panoramawegtreppe und bringt einen Fotokalender heraus.

Stadtentwicklung : Für ein immer schöneres Saarburg

150 000 Euro in zehn Jahren: Der Verkehrs- und Verschönerungsverein hat in Saaburg viel investiert und bewirkt – und sprüht vor neuen Ideen.

Es sind nur einfache Stahlrohre, aber sie geben Sicherheit auf mehr als 200 Stufen: Für das neue Geländer an der Panoramawegtreppe in den Weinbergen hat der Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) Saarburg 11 000 Euro bezahlt.

Seit 1886 gibt es diesen Verein, seit 41 Jahren die Mittwochskonzerte mit Verlosungen. Geld für Verschönerungsprojekte kommt aber auch von Spendern, Sponsoren und den Beiträgen der rund 150 Mitglieder. „In den letzten zehn Jahren haben wir 150 000 Euro investiert“, sagt Conny Bausch vom VVV-Vorstand. Allein der Panoramaweg, ein Projekt aus dem Jahr 2015, hat 30 000 Euro gekostet. Weitere Beispiele sind das Wasserband mit Verweilzone am Fruchtmarkt (20 000 Euro), der Rundweg um die Burg, der so genannte Churbelumweg (12 000 Euro), die Beleuchtung des Schornsteins an der Kulturgießerei (5000 Euro). „Für das abgelaufene Jahr kommen wir auf 25 000 Euro“, rechnet Bausch vor.

Immer sind neue Projekte in Planung. Aber nicht immer sind sie direkt umzusetzen, wie etwa die Hubertuskapelle an der Gabelung von Hubertusstraße und Graf-Siegfried-Straße, deren Instandsetzung bereits vor zwei Jahren ins Auge gefasst wurde. „Da muss die Stadt noch Gespräche mit einem Investor führen“, erklärt Bausch.

Der Tod der Vorsitzenden Eva Schmitz vor einem Jahr hat alle Mitglieder erschüttert. „Die Ressorts sind daraufhin neu verteilt worden“, erklärt Bausch.

Immer werde nach neuen Projekten Ausschau gehalten: „Es gibt regelmäßige Begehungen der Stadt, und auch Mitglieder geben Anregungen.“ Als Beispiel nennt Bausch die Ruhebank am „Schweinsbrückelchen“ an der alten Buchdruckerei.

Nicht nur Aufträge an Firmen kann der VVV vergeben, es gibt auch Eigenleistungen in Form von Arbeitseinsätzen, etwa um Flächen von Unkraut zu befreien. Ein Auge hat der Verein auch auf die denkmalgeschützten Gebäude der Stadt, an denen noch Informationstafeln fehlen – etwa die Glockengießerei oder die Evangelische Kirche.

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