Kein schnelles Internet Ärger um Glasfaser: Lässt eine Firma fünf Dörfer in Verbandsgemeinde Konz hängen? (Update)

Wasserliesch/Tawern/Wiltingen/Oberbillig/Temmels · Die Gemeinden Wasserliesch, Tawern, Oberbillig, Wiltingen und Temmels haben ihren Vertrag mit der Deutschen Glasfaser gekündigt. Etliche Haushalte haben nun Auftragsbestätigungen bekommen. Doch was sollen die Verbraucher tun?

Schnelles Internet lässt in einigen Dörfern in der VG Konz auf sich warten. Symbolbild.

Schnelles Internet lässt in einigen Dörfern in der VG Konz auf sich warten. Symbolbild.

Foto: dpa/Matthias Rietschel

Gleich fünf Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Konz haben im Dezember 2021 einen Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen Deutsche Glasfaser (DG) unterschrieben. Die Ortsbürgermeister von Wasserliesch, Tawern, Wiltingen, Temmels und Oberbillig hofften darauf, ihre Dörfer in die Zukunft zu katapultieren, indem sie die Gemeinden mit Hilfe des Unternehmens ans Gigabit-Netz anschließen. Rund anderthalb Jahre später haben sich alle Hoffnungen der Ortsbürgermeister in Luft aufgelöst, die Orte könnten womöglich noch bis Ende 2023 schnelles Internet bekommen. Trotzdem haben viele Kunden des schwedisch-kanadischen Unternehmens mit Sitz im nordrhein-westfälischen Borken in den vergangenen Tagen Auftragsbestätigungen bekommen. Doch was ist nun Sache?