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Die Geschichte in der Wiederholungsschleife

Die Geschichte in der Wiederholungsschleife

Das Jahr 2009 wird ein Jahr sein voller Jubiläen - auch im lokalen Bereich - aber auch ein Jahr des Wandels. Daran erinnerten die Redner anlässlich des diesjährigen Neujahrsempfangs in der Hochwaldgemeinde.

Kell am See. (hm) Der Neujahrsempfang in der Alten Mühle, der auch gleichzeitig zur Vorstellung der jährlichen Keller Annalen diente, war in seinen Themen vielseitig.

Die künftige Verwaltungsreform könne die Verbandsgemeinde Kell am See zur Disposition und die Bildung eines großen Hochwaldamtes in den Vordergrund stellen. "Hier würde sich die Geschichte wiederholen", sagte der Vorsitzende des Kreisheimatvereins, Dittmar Lauer, vor erschienenen Bürgern aus Kell, aber auch vor zahlreichen Vertretern der Politik, unter ihnen Bürgermeister Werner Angsten, die Kreisbeigeordneten Dieter Schmitt und Helmut Reis, sowie Pastor Thomas Linnartz. "Denn dieses Hochwaldamt gab es in der Vergangenheit bereits: Das Amt Grimburg mit seinen Pflegen und Unterämtern."

Auch in der Neuorganisation der Pfarrbezirke wiederhole sich die Geschichte. "Über 600 Jahre lang gehörten die Keller zur Großpfarrei Schillingen, wie das auch seit kurzem wieder der Fall ist."

Ortsbürgermeister Markus Lehnen hingegen blickte in die Zukunft. Der Spatenstich für das Neubaugebiet "An der Fischerei, die Übernahme der Sportanlage durch die Ortsgemeinde, die angestrebte Umgestaltung im Dorfpark "Dumpert" und die Erweiterung des Hochseilgartens sind große Herausforderungen für die Gemeinde und nur einige aus dem Vorhaben-Katalog. Auf das Erreichte stolz sein und mit Mut und Zuversicht in die Zukunft schauen, das sei die Devise für das Jahr 2009.

Zum 24. Mal stellte Lauer die Keller Annalen vor, eine 50-seitige Broschüre, in diesem Jahr erstmals bebildert. So ist den Kellern im kommenden Jahr ein Jubiläum schon mal sicher.