Die Jugendherberge Hermeskeil hat ihr erstes Straßenfest organisiert.

HERMESKEIL : Spiel, Spaß, Infos und Gäste aus Australien

Die Jugendherberge Hermeskeil hat ihr erstes Straßenfest organisiert. 14 Partnervereine und Organisationen waren mit von der Partie.

  Einmal an der Feuerwehrspritze stehen, einmal einen Borkenkäfer durchs Mikroskop ganz groß sehen, beim Technischen Hilfswerk  (THW) vorbeischauen oder einfach Kaffee und Kuchen genießen: Für Groß und Klein gab es tolle Angebote beim ersten Straßenfest der Hermeskeiler Jugendherberge.

„Es war mir wichtig, einmal alle unsere Kooperationspartner zusammenzubringen“, erklärte Betriebsleiterin Ines Bohn ihre Idee. Das waren am Sonntag 14, von den Kindergärten über Hilfsorganisationen bis zum Islamischen Kulturzentrum. Gemeinsames Feiern und dabei das Haus vorstellen, das auch besichtigt werden konnte, war dabei eine gute Kombination. Auch für die Karnevalisten vom Hermeskeiler Karnvalsverein Ruck-Zuck gab es dabei kein Zögern. „Wir unterstützen diese Veranstaltung gerne“, sagte Vorsitzender Jörg Hartig, der am Schwenker saß.

Bürgermeisterin Lena Weber fand die Idee toll: „Das ist ein sehr buntes Straßenfest mit einer hohen Konzentration an Vereinen und Organisationen.“ Das habe einen besonderen Charme, und die Besucher könnten sehen, was es in Hermeskeil alles gibt.

Die Faszination der Ausrüstung lässt THW-Gruppenleiter Thorsten Kenner auf seine jungen Besucher wirken. „Wir haben 32 junge Leute in der Jugendgruppe, da aber von Zeit zu Zeit welche zur aktiven Einsatzabteilung wechseln, suchen wir immer Nachwuchs“, erklärte er dem TV.

Ein guter Partner ist auch das benachbarte Feuerwehrmuseum. „Die Jugendherberge schickt uns immer viele Besucher, eine echte  win-win-Situation“, freute sich der zweite  Vorsitzende des Trägervereins, Alex Schmitt.

Die Jugendherberge arbeitet auch gut mit dem Nationalpark und dem Naturpark Saar-Hunsrück zusammen. Deren Veranstaltungen werden im Haus angeboten und so auf die Natur ringsum aufmerksam gemacht. Am weitesten angereist waren wohl Andreas und Serena mit ihren Kindern Emma und Julius, beide fünf Jahre alt. Sie leben in Australien und fanden, dass es hier vor allem für die Kinder schön und interessant ist.

Ein ernstes Thema war bei Landesforsten im Angebot: die Auswirkungen des Klimawandels und insbesondere der Borkenkäfer, der als Riesenmodell auf dem Tisch stand, aber auch live unterm Mikroskop beobachtet werden konnte. „Wir versuchen bei den Menschen so früh wie möglich ein Bewusstsein für die Natur hervorzurufen“, erklärte Bernd Lischke, zuständig für Waldinformation und Walderleben.

Rund 800 Besucher erlebten diesen Tag mit Genuss- und Lernfaktor.

Mehr von Volksfreund