Stadtbild: Die Mauer muss wieder sicher werden

Stadtbild : Die Mauer muss wieder sicher werden

Der Saarburger Bauausschuss hat Fakten geschaffen: Es gibt Aufträge für die Saarburg-Terrassen, die Verbindung zum Warsberg und die Stadtmauer.

Jetzt geht es los mit den Saarburg-Terrassen, die vom Bundesprogramm für Nationale Projekte des Städtebaus gefördert werden. Der Bauausschuss der Stadt hat die Planungen für den Rückbau und der Freilegung der Flächen, wo die Gärten von Saarburg entstehen sollen, und die Planung des Entwässerungskonzeptes an die Büros Krämer aus Saarburg und Boxleitner aus Trier vergeben.

195 000 Euro kosten diese Planungsleistungen, die aus Zuschussmitteln stammen und bis Ende des Jahres zu verwenden sind. „Damit wird die positive Entwicklung in der Konversion ehemaliger Flächen, die militärisch genutzt wurden, fortgesetzt, acht Jahre nachdem die Franzosen abgezogen sind“, sagt Bürgermeister Dixius. Ein 30 Meter breiter Park soll ein Aufenthaltsort für Einheimische wie Touristen werden.

Barrierefrei soll künftig für jedermann das Urlaubs- und Erlebnisplateau Warsberg von der Altstadt aus zu erreichen sein. „100 000 Menschen nutzen pro Jahr die Sesselbahn, darunter immer mehr mit Rollstuhl, Rollator und auch mit Kinderwagen und Leute mit Fahrrädern mit Elektroantrieb“, erklärt Bürgermeister Dixius die Investition, vor allem wegen der 32 Treppen, die auf die Passagiere warten, wenn sie die Bergstation verlassen wollen. Die beiden dicksten Brocken sind dabei die Erd-, Maurer- und Betonarbeiten für 189 432 Euro und der Aufzugbau, der 180 880 Euro kostet.

Handlungsbedarf besteht bei der Stadtmauer unterhalb der Katholischen Pfarrkirche St. Laurentius mit Pfarrhaus bis zu den Weinbergen und der Grabenstraße. „Da lösen sich schon Steine“, beschreibt Dixius die Dringlichkeit. Die gesamte Statik müsse überprüft und die Mauer saniert werden, damit sie wieder Jahrzehnte hält. Die Stadt stehe da in der Verkehrssicherungspflicht. Und es sieht auch schöner aus. Das Gerüst dafür wird 31 715 Euro kosten, die Sanierung an sich 157 951 Euro.

Mehr von Volksfreund