Die "Miesen" sind weg
"Weniger Geld kann man nicht ausgeben." So freut sich der Grimburger Ortsbürgermeister Franz-Josef Weber über den ausgeglichenen Haushalt. Noch vor Weihnachten kommt der Bewilligungsbescheid für das neue Feuerwehrgerätehaus, und ein Prozess wurde gewonnen, nach dem der Kreis die Personalkosten für den Kindergarten wieder voll erstatten muss.
Grimburg. (doth). Lauter gute Nachrichten in Grimburg. Deshalb verlief die Sitzung des Ortsgemeinderates auch recht entspannt.Zunächst erläuterten Forstdirektor Bernhard Buss und Revierleiter Jörg Clemens den Fällungs- und Kulturplan 2008. Sie errechneten einen Überschuss von 15 000 Euro aus dem 599 Hektar großen Wald der Gemarkung Grimburg. Auch dort ist ein hoher Anfall an Sturmholz das Problem. Die Forstleute wollen weg von der Fichte, die den Wald dominiert, hin zu mehr Mischwald, der Stürmen und Schädlingen besser gewachsen ist.Schmutz im Jugendraum
Eine weiteres großes Problem sind die Wildschäden. Diesbezüglich will der Forst die Jagdpächter und Jäger zu "mehr Aktivität" anhalten. Im Februar soll es eine Informations-Veranstaltung für Privatwaldbesitzer geben.Ein Problemfall ist auch der Sportplatz, der nach einem heftigen Schauer am vergangenen Sonntag fast komplett unter Wasser stand. An manchen Stellen entwickelt er sich von allein zum "Rasenplatz". Der Rat kam überein: Die Oberfläche muss saniert werden. Dazu wird es erst einmal einen Ortstermin mit dem Bauamt geben.Heftig diskutiert wurde mit den Jugendlichen über den Zustand des Jugendraums im Bürgerhaus und auch über Alkoholkonsum. Ortsbürgermeister Weber ist der Ansicht: "Das liegt in der Verantwortung der Eltern." Vorgeschlagen wurde, den stark verschmutzten Boden abzuschleifen und zu versiegeln.