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Die Schnapszahl hat ihnen Glück gebracht

Die Schnapszahl hat ihnen Glück gebracht

SAARBURG. Eine Glückszahl war die "Schnapszahl" für Petra und Günter Zehren aus Saarburg: Am 7.7.77 haben die beiden sich "ewige Treue" geschworen – und sind bis heute glücklich verheiratet.

Petra und Günter Zehren sind für ihre Generation beinahe schon so etwas wie Exoten. Während in Deutschland inzwischen jede dritte Ehe in die Brüche geht und jährlich mehr als 200 000 Paare geschieden werden, feiern die Wahl-Saarburger in diesem Jahr ihren 30. Hochzeitstag. Dabei war das Datum so gewählt, dass selbst "der Herr der Schöpfung" kaum eine Ausrede fürs Vergessen des sich alljährlich wiederholenden Hochzeitstages vorbringen kann: Am 7.7.77 haben Petra und Günter Zehren standesamtlich geheiratet. Da waren sie bereits vier Jahre zusammen. Ans Kennenlernen erinnern sich die 49-Jährige und der 51-Jährige genau. "Durch eine Freundin bin ich auf ihn aufmerksam geworden. Das erste Mal miteinander gesprochen haben wir in der ,Brückenschänke' in Saarburg, wo man damals hinging", erzählt Petra Zehren. "Gefunkt" habe es zwischen ihnen sofort, versichern beide. Dass die damals 16-Jährige nicht die erste Freundin des gebürtigen Kirfers war, wurde ihr spätestens bei einem Blick auf seinen Hals klar: Dort baumelte ein Silberkettchen, auf dem der Name Monika eingraviert war. Monika war jedoch fortan "aus dem Rennen", Petra war "in". Gemeinsam mit ihr hat er das Leben zu Beginn der 70er genossen. Und das bestand damals vor allem aus Musik. Beim "Golden Star Quartett" und später bei "Les Copains" hat Zehren, der noch heute mit der Formation "Sound of Silence" Musik macht, den Bass gezupft. "Das war eine tolle Zeit", schwärmt Petra Zehren, die ihren damaligen Freund jedes Wochenende zu Auftritten nach Irsch, Tawern und Binsfeld in der Eifel begleitete. "Wir waren ständig unterwegs, hatten einen großen Freundeskreis." Idee zum 7.7. kam von einem Freund

Dass sie zusammenbleiben und heiraten möchten, habe für sie außer Frage gestanden. "Das Datum allerdings war nicht unsere Idee", sagt die Mutter zweier erwachsener Töchter. "Unser Freund Willi Hein, der damals schon bei der Verbandsgemeinde arbeitete, hat uns auf die Idee gebracht." Die war Petra Zehren durchaus sympathisch: "Da konnte ich die Hoffnung haben, dass sich mein Mann das Datum besser behält. Als Banker hat er ja doch Probleme mit Zahlen", sagt sie schmunzelnd. Kirchlich haben die Zehrens schließlich am 30. Juli 77 geheiratet. "Das war das einzige Wochenende, an dem ich keinen Auftritt hatte," sagt Günter Zehren lachend. Dass sie inzwischen 30 Jahre verheiratet sind, ist beiden nicht bewusst. "Die Zeit ist nur so verflogen, das kommt mir sehr kurz vor", sagt die Arzthelferin. Etwas Besonderes ist diese Zahl auf jeden Fall für beide. "Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass alles bis heute ohne größere Probleme geklappt hat", sagt Günter Zehren. Selbstverständlich hätten sich beide in der Beziehung entwickelt: "Man ist toleranter und verständnisvoller geworden. Früher war man vielleicht egoistischer", überlegt die 49-Jährige. Den 30. Hochzeitstag und Petra Zehrens 50. Geburtstag, der auch um diesen Termin liegt, werden sie während eines Kurzurlaubs in Dresden feiern - und einen neuen Lebensabschnitt genießen: "Unsere Töchter sind 20 und 24, leben mehr oder weniger ihr eigenes Leben. Wir haben immer gerne viel mit den Kindern gemacht. Aber jetzt ist es auch toll, nochmal loszuziehen und stärker nach unseren Interessen zu leben." Jetzt noch schnell bewerben

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