Die Treue darf gern gehalten werden

Die Treue darf gern gehalten werden

TRIER-LAND. (red) In einer Feierstunde im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Trier-Land wurden verdiente Feuerwehrleute in den Ruhestand entlassen. Durch Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze von 60 Jahren müssen sie aus dem aktiven Einsatzdienst ausscheiden.

Im Einzelnen sind dies: Reinhold Fischbach (Aach), Herbert Zehren (Edingen), Helmut Neises (Grewenich), Herbert Horn (Ralingen), Erwin Goldau (Zemmer-Rodt). Bernhard May aus Ralingen-Olk wurde ebenfalls aus dem aktiven Dienst verabschiedet - er konnte der Zeremonie krankheitsbedingt nicht beiwohnen. Mit etwas Wehmut verabschiedeten Bürgermeister Wolfgang Reiland und Wehrleiter Peter Heinz die altgedienten Feuerwehrleute. Reiland dankte den Männern für zusammengerechnet "über 195-jähriges" Engagement in den Ortsfeuerwehren. Er richtete folgende Bitte an die Ausgeschiedenen: "Nun da wir Sie in den Un-Ruhestand versetzen, heißt das nicht, dass Sie das Feuerwehrhaus nur noch von außen sehen dürfen. Ich bitte Sie, sich in den Altersabteilungen Ihrer Wehren zu engagieren und Ihren Kameraden auch in Zukunft die Treue zu halten." Nach dem obligatorischen Erinnerungsfoto ging man zu dem erfreulicheren Punkt der Tagesordnung über. Insgesamt 33 neue Feuerwehrleute, darunter auch fünf Feuerwehrfrauen, konnten offiziell zum Dienst verpflichtet werden. Da in den vergangenen Jahren der Anteil der Frauen stetig angestiegen ist, gehört die Zeit, als es sich bei der Feuerwehr um eine reine Männerdomäne handelte, wohl bald der Vergangenheit an. Bemerkenswert, dass bei der Feuerwehr Trierweiler insgesamt elf neue Mitglieder für den Dienst am Nächsten verpflichtet wurden. Dies sei eine Folge der Gründung der Jugendfeuerwehr vor fünf Jahren, die sich nun erstmals massiv in der Zahl der aktiven Feuerwehrleute niederschlage. Bürgermeister Reiland und Wehrleiter Peter Heinz wünschten den frisch gebackenen Feuerwehrleuten viel Freude am Dienst in der Feuerwehr und stets gesunde Heimkehr von Einsätzen.