Die Umwelt kann nicht warten
Greimerath · Die Greimerather Waldjugend besteht seit 35 Jahren. Gemeinsam mit dem Verein Pro Natur feierten die Mitglieder dieses Ereignis. Unter anderem wurden zu diesem Anlass im Naturschutzgebiet Panzbruch von beiden Organisationen eine Ruhebank gesetzt und zwei Bäume gepflanzt.
Greimerath. Naturpflege wird in Greimerath groß geschrieben. Da gibt es zum einen den Verein Pro Natur, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, für die Natur im Hochwald da zu sein und alle, die sich ebenfalls diesem Ziel verschrieben haben, in ihren Bemühungen zu unterstützen. Diesen Grundsatz bestätigten sie kürzlich, als sie gemeinsam mit der Waldjugend, der zweiten Naturpflege-Organisation, deren Jubiläumsfest ausrichteten. 35 Jahre alt wurde die Waldjugend, die jahrzehntelang unter der kompetenten Leitung von Förster Ralf Taubert und der tatkräftigen Hilfe von dessen Ehefrau Brigitte stand. Jetzt haben sie die Leitung der 41 Waldjugendmitglieder in die Hände der beiden Jugendlichen Franzi Backes und Leonard Pfeifer übertragen, stehen jedoch jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung. Vieles haben die Naturschützer in ihren traditionellen grünen Uniformen geleistet und wurden deshalb mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise als einzige Waldjugend in Deutschland mit dem Erich-Köppler-Umweltpreis, dem Umweltpreis des Landkreises Trier-Saarburg oder dem Jugendpreis. Die Gründe sind nachvollziehbar, denn ihre Aktionen sind national und international. Hervorzuheben sind Baum-Pflanzaktionen gemeinsam mit dem ZDF in Israel, siegreiche Gesangwettbewerbe auf Bundesebene und ein zweiter Preis bei Jugend forscht.
Doch das Hauptaugenmerk liegt auf der heimatlichen Natur. "Das einzigartige Naturschutzgebiet Panzbruch wird nach dem Pflege- und Entwicklungsplan von Jugendlichen in den Wintermonaten gepflegt", erklärt Taubert.
Alleine durch den kostenlosen Einsatz der Waldjugend seien beim Bau der Teichkläranlage einst 55 000 Mark eingespart worden. hm