Die Weinkönigin ist ein Ayler Eigengewächs

Die Weinkönigin ist ein Ayler Eigengewächs

Die Saargemeinde Ayl hat ihre traditionelle Dorf- und Weinkirmes gefeiert. Glanzpunkt des Festes war der Auftritt der neuen Saar-Obermoselweinkönigin Maria Steffes, die aus dem Ort stammt. Trotz kühler Temperaturen kamen viele Besucher.

Ayl. Optimistisch blickte Festorganisator und Winzer Bernd Eilenz am frühen Abend in den grauen Augusthimmel, während er die Tische auf dem Ayler Dorfplatz von den nassen Spuren der heftigen nachmittäglichen Regengüsse trocknete: "Das wird schon; in zwei Stunden scheint hier die Sonne", sagte er. Sein Wort gilt anscheinend bei Petrus im Himmel, denn genauso kam es. Kein Wunder, sind doch zwei Geistliche die Schirmherren der diesjährigen Ayler Dorf- und Weinkirmes gewesen: Prälat Max Hommens und sein Nachfolger als Ayler Pastor, Peter Leick.
Drei Tage feierte die Gemeinde das Patronatsfest des heiligen Bartholomäus (eigentlich liegt das Patrozinum auf dem 24. August).
Zusätzlicher Anlass zur Freude war die Kür der 19-jährigen Maria Steffens vom Weingut Geschwister Simon aus Ayl zur neuen Saar-Obermosel-Weinkönigin, die in ihrem Heimatort ihren ersten öffentlichen Auftritt absolvierte.
Sehr souverän, humorvoll und mit einem strahlenden Lachen begrüßte sie die Festgäste. Unter ihnen auch ein 22-köpfiger Tross aus der holländischen Partnergemeinde Gemonde. Die Gruppe reist schon seit Jahrzehnten zur Kirmes nach Ayl.
Später am Abend war - gefühlt - das halbe Dorf auf dem Festplatz und genoss, trotz kühler Temperaturen, die angebotenen Weine und kulinarischen Spezialitäten, die die Festgemeinschaft aus Sportverein, Musikverein, Feuerwehr und Kirchenchor offerierte.dt

Mehr von Volksfreund