Doktor-Thaler gilt als Zahlungsmittel

Doktor-Thaler gilt als Zahlungsmittel

Der Konzer Doktor-Thaler rollt. Am Samstag fand die offizielle "Aussendung" des metallenen Einkaufsgutscheines statt. Die ersten rund 1200 der goldbestaubten Münzen sind bereits für je zehn Euro verkauft und in den teilnehmenden Konzer Geschäften gültiges Zahlungsmittel.

Konz. Auf der Freitreppe vor dem Konzer Rathaus verkündete Bürgermeister Karl-Heinz Frieden den offiziellen Start des Münz-Einkaufsgutscheins. Unterstützt wurde er von Stadtmarketing-Chef Ernst Holbach, dem Konzer Bürgerstiftungsvorsitzenden Hartmut Schwiering, Volksbank-Vorstand Horst Schreiber (Trier) sowie Weinkönigin Judith Schmitt samt Prinzessinnen Michaela Zimmer und Kerstin Michels.

Frieden nannte die Doktor-Thaler-Initiative ein Beispiel echten Bürgersinns, das jede Unterstützung verdiene.

Diese Unterstützung wird der Initiative von mehr als 70 Konzer Unternehmen zum Beispiel aus den Bereichen Einzelhandel, Handwerk, Gastronomie und/oder Dienstleistung zuteil, die den Doktor-Thaler als vollgültiges Zahlungsmittel annehmen - oder als Bargeld herausgeben. Je mehr Doktor-Thaler als Sammlerstücke in den Händen der Bürger bleiben, desto mehr Erlös wird erzielt und kommt am Ende der Gültigkeitsdauer (Ende 2010) der Konzer Bürgerstiftung und damit "der Förderung von Bildung und Ausbildung junger Menschen im Konzer Land" zugute (der TV berichtete).

Herstellung und Vertrieb der Münzen sowie die Werbung für die Aktion wurden zu zwei Dritteln von der Volksbank Trier und zu einem Drittel vom Konzer Stadtmarketing finanziert - die Volksbank Trier garantiert die "Werthaltigkeit" des Doktor-Thalers bis zum Ablauf der Aktion.

Den ersten Gewinn aus dem Kauf eines Doktor-Thalers zog Mireille Kirz aus dem luxemburgischen Schifflange, die - wie es die Teilnahmebedingungen vorschrieben hatten - einen Einkauf mit dem Doktor-Thaler bezahlt und dabei eine Loskarte ausgefüllt hatte.

Bei der Ziehung im Foyer der Firma Möbel Martin, die zu einem (äußerst gut besuchten) Night-Shopping eingeladen hatte, erhielt sie 15 Doktor-Thaler im Wert von 150 Euro.

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