Dorf-Café in Bescheid soll möglichst bald öffnen

Dorf-Café in Bescheid soll möglichst bald öffnen

Der Ortsgemeinderat Bescheid hat einen entscheidenden Schritt in Richtung Dorf-Café getan. Nachdem die Satzung für den verantwortlich zeichnenden Förderverein formuliert ist, kann es nun an dessen Gründung gehen.

Bescheid. Sinn und Zweck des "Fördervereins Mehrgenerationenservice Bescheid" ist eine Organisationsstruktur für das geplante Dorf-Café. Wie berichtet, soll es in den Räumen des ehemaligen Dorfladens eingerichtet und ehrenamtlich betrieben werden. Mit der Satzung ist der Weg für die Vereinsgründung geebnet. An interessierten Bürgern fehlt es laut Ortsbürgermeisterin Nastja Raabe nicht. Die Frage der Einrichtung delegierte der Rat daher an den künftigen Vorstand. Er soll sich Gedanken um Betrieb und Möblierung des Cafés machen. Schon in den vergangenen Monaten lockten Sommer- und Weihnachtsmärkte oder auch ein Fastnachts-Frühstücksbrunch in die Räume. Daher erscheint für die Einrichtung des Cafés eine Gliederung des Raumes als sinnvoll. Mit dem im Erdgeschoss geplanten Dorf-Café hat die Gemeinde ein Alternativ-Konzept für den geschlossenen Dorfladen aus der Taufe gehoben. Damit trägt sie der ursprünglichen Idee Rechnung, im 400-Einwohner-Ort einen "Mehrgenerationenservice" zu etablieren.
Das privat betriebene Geschäft erwies sich als unwirtschaftlich und schloss nach nur neun Monaten seine Türen. Daraufhin drohte der Gemeinde eine Rückerstattungsforderung. Denn das Land hatte sich mit 260 000 Euro an der insgesamt gut 500 000 Euro teuren Sanierung und Umnutzung eines denkmalgeschützten Hauses beteiligt. Entsprechend einer Vereinbarung mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, zahlte Bescheid zwischenzeitlich knapp 22 000 Euro zurück. Für das Obergeschoss des Gebäudes ist bereits eine Lösung gefunden. Dort zog eine logopädische Praxis ein. urs