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Drei Unfälle innerhalb kürzester Zeit auf B51 zwischen Trier und Konz

Unfälle : Unfallserie und Stau auf B51 in Konz

Drei Unfälle mit mehreren beteiligten Lastwagen haben am Mittwochvormittag zu langen Staus auf der B 51 zwischen Trier und Konz geführt. Möglicherweise ist der Crash durch Gaffer verschuldet worden.

Wie in den vergangenen Wochen häufiger waren am Mittwochmorgen Bauarbeiter auf der B 51 unterwegs, die zurzeit nach und nach die Leitplanken wechseln. Am Mittwoch haben sie gegen 9.20 Uhr dazu in der Nähe der Abzweigung der K 134 (sogenannte Kuag-Straße) von der B 51 eine Baustellenampel aufgestellt. Schon kurz danach bricht das Chaos aus.

Gegen 10 Uhr bremst der Fahrer eines Lastwagens von Trier aus kommend zu spät an der Ampel und prallt mit seinem Fahrzeug auf den Laster, der vor ihm zum stehen gekommen ist. Diesen LKW schiebt er wiederum auf ein Auto, das an der Baustellenampel hält.

Doch das ist laut Polizei nur das erste Kapitel einer ganzen Unfallserie. In direkter Folge des ersten Crashs habe ein nachfolgender Laster, so schildert es ein Polizist auf TV-Anfrage, dem Unfallgeschehen durch einen Wechsel auf die Spur, die zur K 134 führt, nach rechts ausweichen wollen. Dabei übersieht der Fahrer aber offensichtlich ein Auto, das neben ihm fährt. Auch hier kommt es zum Zusammenprall.

Während an diesen Unfallstellen laut dem Polizisten alle Fahrer unverletzt davon kommen, verletzen sich danach doch noch zwei Menschen. In Fahrtrichtung Trier sei es nach den beiden anderen Unfällen zu einem Auffahrunfall gekommen, heißt es bei der Polizei. Ob das an dem unfallbedingt hohen Verkehrsaufkommen liege, oder ob Gaffer daran schuld seien, sei nicht klar, erklärt ein Beamter im Gespräch mit dem TV. Sicher sei nur, dass ein Autofahrer nach einem Bremsmanöver mit seinem Wagen auf den des Vordermannes geprallt sei. Beide Beteiligte an dem dritten Unfall innerhalb kürzester Zeit mussten laut Polizei nach Trier ins Krankenhaus gebracht werden.

Die B 51 war in Fahrtrichtung Trier etwa eine Stunde voll gesperrt. In Fahrtrichtung Konz durften die Fahrzeuge teils einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren. Die Polizei spricht von einem „erheblichen Rückstau“ in der Zeit. Etwas schwieriger gestaltete sich laut Polizei das Abschleppen der beteiligten Lastwagen. Dazu sei eine Spezialfirma angerückt.

Den Sachschaden schätzen die Ermittler nach dem unfall auf etwa 40 000 Euro. Ob die neuen Leitplanken an der Stelle, wegen derer die Baustellenampel aufgebaut war, beschädigt wurden, ist nicht bekannt.