Dritter Kulinarischer Nachtmarkt auf dem Saarburger Ländchen

Veranstaltung : Beeindruckende Kulisse beim Kulinarischen Nachtmarkt in Saarburg

Die Gaumenfreuden wollten sich viele nicht entgehen lassen: Der dritte Kulinarische Nachtmarkt auf dem Saarburger Ländchen lockte trotz Nieselregens gut 2000 Besucher an.

  Genüsse entdecken trotz Nieselregens, das war das Ziel von geschätzt 2000 Besuchern des Kulinarischen Nachtmarktes auf dem „Ländchen“ in Saarburg. Die Landzunge vor der Kulisse von St. Laurentius und den pittoresken Fischerhäuschen wurde zum dritten Mal von Profiveranstalter Christof Kramp genutzt, um den Gästen eine ganz besondere Atmosphäre zu bieten.

Auf eines mussten die Besucher allerdings verzichten: Die Feuershow von Gaukler Kasper. „Dafür muss es absolut trocken sein, sonst ist das zu gefährlich“, erklärte Kramp. Trotzdem schaute er nur in entspannte Gesichter, sowohl bei den Anbietern als auch deren Kunden.

„Christof ist ein fairer Veranstalter und immer gut organisiert“, lobte Lakritzhändlerin Sigrit Morgen aus Trier. Sie verzückt Leckermäuler mit ihrer Spezialität, die sie von einer kleinen Manufaktur direkt aus Schweden bezieht.

Süßes aus Frankreich, Marmelade aus Zwetschgen, Äpfeln und Birnen sind ein weiterer Geschmacksanreiz. „Wir wollen hier neue Kundenkreise gewinnen“, verriet Gabriel Frumholz aus Ormesviller von jenseits der Grenze.

„Die Pizza und das Roast-Beef sind eine Wucht“, freute sich Simone Eilenz aus Ayl, die unter einem großen Schirm ein trockenes Plätzchen gefunden hat. Gerade wegen der tollen  Atmosphäre schmeckt es ihr und ihrer Familie besonders gut.

Urlaub in Saarburg mit dem Wohnmobil macht Joachim Paster aus Husum an der Nordseeküste. „Das ist eine sehr schöne Kulisse“, findet er, wundert sich aber, dass es hier keine Klöße mit Sauerkraut gibt, wie es sich Norddeutsche für südlichere Gefilde offenbar als ein kulinarisches Muss vorstellen. Aber auch bei anderen Gerichten wirken die Kulisse, die Atmosphäre und die Musik von Liedermacher Achim Weinzen beim Genießen mit.

Der Kulinarische Nachtmarkt ist immer größer geworden. „Wir haben noch Platz für mindestens zehn weitere Stände“, freute sich Christof Kramp schon auf die vierte Auflage der Veranstaltung.

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