Eifrig auf Sponsoren-Suche

SAARBURG. Mit dem symbolischen Spatenstich hat der Bau der Wildtierpflegestation Saarburg begonnen. Obwohl die Initiatoren inzwischen zahlreiche Unterstützer "ins Boot" holen konnten, sind sie nach wie vor eifrig auf Sponsorensuche.

"Wildtiere haben keine Lobby, weil sich niemand für sie verantwortlich fühlt" - das glaubt nicht zuletzt Wolfgang Klotzbücher, Vorsitzender des Vereins "Wildtierpflegestation Saarburg". Klotzbücher und seine Vereinskollegen fühlen sich hingegen für Hase, Igel, Reh und andere verantwortlich. Genau deshalb arbeiten sie mit Hochdruck daran, die Idee zu einer Auffangstation für kranke oder aus anderen Gründen hilflos gewordene Wildtiere in die Tat umzusetzen (der Trierische Volksfreund berichtete). Auf einem von der Stadt Saarburg angepachteten Gelände an der Straße nach Mannebach soll die Station entstehen. Rund 180 000 Euro benötigt der Verein unter anderem für den Umbau zweier Holzgebäude, die auf dem Gelände stehen. Immerhin: 40 000 Euro sind bereits zusammengekommen. Unter anderem hat die Sparkasse einen dicken Batzen als Anschubfinanzierung beigesteuert, und auch der Landkreis und die Verbandsgemeinde Saarburg haben sich nicht lumpen lassen. Unternehmen aus dem Umland haben laut Klotzbücher bereits zugesagt, Baumaterial kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Nun hat mit dem symbolischen Spatenstich das Projekt "Wildtierpflegestation" offiziell seinen Anfang genommen. Zahlreiche Unterstützer waren zum nahe dem Greifvogelpark am Engelbach gelegenen Gelände gekommen, darunter Landrat Günther Schartz, Stadtbürgermeister Jürgen Dixius, Günther Passek von der Sparkasse und Bürgermeister Leo Lauer. "Nach wie vor sind wir auf der Suche nach Sponsoren", erklärte Klotzbücher, der auch Leiter des Greifvogelparks ist.