Ein Abend im Zeichen der Liebe

Pinkfarbene Rüschenhemden, Brautschleier und umherfliegende Sträuße: Die Liebe stand im Mittelpunkt des Auftritts der integrativen Band "Mary Greenwood" und der Theatergruppe com.guck im Kulturhuef Grevenmacher.

Grevenmacher. (api) Liebe kann glücklich, traurig, wütend machen, sie ist der Grund für Missverständnisse, treibt manch einen zu Höhenflügen oder auch in die Verzweiflung. Wie vielseitig die Liebe sein kann, haben am Samstagabend die Band "Mary Greenwood" und die integrative Theatergruppe com.guck der Lebenshilfe Region Trier in einer gemeinsamen Revue im Kulturhuef Grevenmacher präsentiert.

Vom Attest bis zur Schokolade



Rund 40 Aktive mit und ohne Behinderung stellten in vielen, kleinen Szenen und mit mal rockiger, mal eher ruhiger Musik die Facetten der Gefühlswelt dar. Regisseurin Monika Kukawka hatte dazu das Skript geschrieben. Da wurden die Liebe zur Schokoladen-Sünde, die beiläufigen Liebes-Schwüre des Ehemanns und das Verliebtsein thematisiert. Selbst ein Doktor drehte in den Publikumsreihen seine Runden, um die Gäste auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die rund 200 Zuschauer, die sich gemäß dem Musikfest-Motto "Come Together" trotz des mäßigen Wetters im Kulturhuef-Innenhof versammelt hatten, waren aufmerksam bei der Sache. Und sie bewiesen Durchhaltevermögen. Manch einer genoss das Programm des Musikfestes "Fête de la musique" im Kulturhuef von dem Auftritt der Band "Taka Tuka" bis hin zum Abschluss mit der Dudelsackformation "Spirit of the Highlands".

Gegen 24 Uhr sorgten die Besucher gar selbst für weiteren Gesang, berichtete Monika Jakobs, Leiterin des Kulturhuefs. Ihr Fazit: "Für meinen Geschmack hätte es ein paar Grad wärmer sein können, aber ich bin dennoch sehr zufrieden."

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