Weihnachten: Ein Abend voll Poesie und Musik

Weihnachten : Ein Abend voll Poesie und Musik

Das Gymnasium Saarburg hat in St. Laurentius eine „Wunderweiße Winternacht“ gestaltet. Als roter Faden der Veranstaltung diente ein Gedicht.

„Es gibt so wunderweiße Nächte“ heißt es in einem
Gedicht von Rainer Maria Rilke (1875 bis 1926). Rund 150 Schüler des Gymnasiums Saarburg gestalteten daraus eine „Wunderweiße Winternacht“ in der Pfarrkirche St. Laurentius. Musikpädagogin Helga Sander erarbeitete mit zehn Kollegen fächerübergreifend einen Abend voller Musik und Poesie.
Sander erklärte dem Trierischen Volksfreund: „Das Rilke-Gedicht ist dabei der rote Faden. Es geht uns um die Bedeutung der Stille.“ Die rund 400 Besucher der Kirche sollten staunen über Spiritualität als Grund­erfahrung. Der hektische Mensch unserer Zeit tauchte in Form von telefonierenden, gestressten Zeitgenossen auf, die so gar keinen Termin mehr frei hatten. Sie wurden begleitet von Tim Bendzkos Song „Nur noch kurz die Welt retten“.
Doch die Schüler des Gymnasiums forderten: still sein, auf-hören, auf-blicken, Auf-nehmen. Sie hatten eigene Texte geschrieben. Die Kirche wurde in buntes Licht getaucht. Vielstimmige Chöre erfüllten den Sakralraum ebenso wie die Musiker, die rundherum zu hören waren. „Es soll eine Innenansicht von Weihnachten sein“, sagte Helga Sander.

Klangmeditation half dabei, auch mit dem berühmten „Wish you were here“ von Pink Floyd, die Musik einer Band, die als Erlebnis immer über die normale Wahrnehmung hinausgeht.

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