Veranstaltung: Ein Fest der Kulturen in Lampaden

Veranstaltung : Ein Fest der Kulturen in Lampaden

Menschen aus rund ein Dutzend Staaten haben sich bei landestypischen Mahlzeiten näher kennengelernt.

Kürzlich fand zum ersten Mal das Fest der Kulturen in Lampaden im Rahmen der Interkulturellen Woche statt. Etwa 120 Menschen hatten sich im Gemeindehaus in Lampaden eingefunden. Neben dem reichhaltigen Büffet aus Asien, Amerika und Europa gab es auch Lampadener Leckereien. Für Getränke war gesorgt. In den Kellerräumen gab es für Erwachsene die Möglichkeit, Biere aus verschiedenen Ländern zu verkosten.

Am Eine-Welt-Stand konnte man sich nicht nur mit fair gehandelten Produkten aus vielen Ländern eindecken, sondern auch viele Informationen über die Länder und ihre Produkte erhalten. Ebenso gab es an verschiedenen Stellwänden Informationen rund um das Thema Flucht und Asyl (Informationen zum Willkommensnetz des Bistums und Plakate der „Pro Asyl- Ausstellung“).

Ebenso vielfältig wie das Programm waren die vertretenen Nationalitäten: Menschen aus Syrien, den Vereinigten Staaten von Amerika, Senegal, Thailand, Korea, Mexiko, Frankreich, Portugal, Luxemburg, Irland, aber auch aus dem Saarland, Baden- Württemberg, Bayern und Friesland waren vertreten, und fast alle leben in Lampaden.

Die Erwachsenen (zwischen 18 - 76 Jahren) fanden bei Leckereien schnell Gesprächsthemen und knüpften neue Kontakte. Für die Kinder und Jugendlichen (rund 25 zwischen zwei und 17 Jahren) gab es neben dem Kinderbasteln das Kindertheater Chapiteau mit der babylonischen Geschichte. Den Höhepunkt und Abschluss bildete das Kabarettprogramm von Ibrahima Ndiaye. Mit seinem Programm über den Senegalesen, der, um Germanistik zu studieren, ausgerechnet in das Saarland kam, begeisterte er seine Zuhörerschaft und ließ seine persönlichen Erfahrungen zum Thema Integration gekonnt in sein Programm einfließen.

Da für die Besucher dank der finanziellen Unterstützung des Festes (Willkommensnetz des Bistums, Pfarreiengemeinschaft Schillingen, Ortsgemeinde Lampaden, Caritasverband Trier, Dekanat Hermeskeil-Waldrach) alle Angebote, Speisen und Getränke kostenlos angeboten werden konnten, wurde die Möglichkeit gegeben, das Projekt von Handwerkhilft in Ruanda zu unterstützen. Es konnten 360 Euro an den Verein in Trier überwiesen werden.

Die Organisatorinnen und Organisatoren (Frauengemeinschaft, der Ortsbürgermeister, Jugendgruppe, Tandem, Vertreter der Flüchtlingshilfe und andere Engagierte, darunter viele Migranten) waren auf der Reflexionsveranstaltung sehr mit dieser Veranstaltung  zufrieden. Es war ein gutes Miteinander in angenehmer Atmosphäre, der Ablauf erfolgte reibungslos. Das Fest wurde als rundherum gelungen angesehen und zur Nachahmung empfohlen.

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