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Ein Geist, eine Familie und viel Verwirrung

Ein Geist, eine Familie und viel Verwirrung

Über sieben Monate hat die Theatergruppe des Zerfer Heimatvereins an "Das geheimnisvolle Bettlaken" gearbeitet. In der Ruwertalhalle wurde die Premiere des Stückes von über 150 Zuschauern begeistert aufgenommen.

Zerf. Vor rund 150 Zuschauern hat die Theatergruppe des Zerfer Heimatvereins in der Ruwertalhalle mit Brigitte Wiesers Dreiakter "Das geheimnisvolle Bettlaken" seine jüngste Produktion vorgestellt. Das Premierenpublikum zeigte sich angetan von der Umsetzung des launigen Schwanks über die verstrittene Familie Hanninger und ihr Bemühen, mit einem erfundenen Geist Vater Alfred zum Auszug aus dem Familienanwesen zu überzeugen.
"Das Geistertreiben auf der Bühne mit Rauch- und Blitzeffekten war neben den guten schauspielerischen Qualitäten ein echter Höhepunkt," schwärmte Erich Moßmann aus Zerf nach der Vorstellung. So empfand es auch Guido Wallrich aus Zerf: "Die Rollen waren den Akteuren wie auf den Leib geschneidert. In der Darstellung des Geistes hatte insbesondere der inzwischen 80-jährige Paul Justinger, der sich für keinen Gag zu schade ist, die Lacher auf seiner Seite."

Das Geheimnis des Erfolgs liegt laut der Mitwirkenden Gaby Fries in der Struktur der Gruppe: "Wir haben uns zum einen intensiv vorbereitet, und zum anderen ist die gute Kameradschaft in der Gruppe ein Schlüssel für unseren Erfolg. Die zweite Aufführung findet am kommenden Samstag, um 20 Uhr, in der Ruwertalhalle statt. Kartenvorverkauf bei Elektro-Bauke für 5 Euro. 6 Euro ist der Preis an der Abendkasse. hm